Hude - Deutlicher als es das Ergebnis besagt gewannen am Sonnabend die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg das Nachbarschaftsduell in der Weser-Ems-Liga bei der HSG Hude/Falkenburg II mit 25:21 (15:8). Damit schob sich die Mannschaft von Trainer Andreas Müller auf den zweiten Tabellenplatz vor.

Die Gastgeberinnen kamen zu keiner Zeit für eine Überraschung infrage. Das Team von Trainerin Inge Breithaupt offenbarte deutliche Schwächen in der Abwehr, und hätte Torhüterin Sandra Peters nicht wieder einen guten Tag erwischt, wäre die Niederlage wohl noch deutlich ausgefallen. Auch im Angriff ließ die heimische HSG den letzten Biss vermissen. Allerdings zeigte Grüppenbühren/Bookholzberg auch eine vorzügliche Deckungsleistung mit einer überragenden Torhüterin Ann-Cathrin Müller. Im Angriff suchten die Gäste immer wieder konzentriert den Abschluss. Besonders sehenswert war dabei das Zusammenspiel zwischen Rückraum und den Kreisläuferinnen Jana Meenen sowie Mareike Hermann, die sich nach gekonnten Anspielen immer wieder durchsetzen konnten.

Angesichts der klaren Pausenführung der Gäste schien die Partie eigentlich schon früh entschieden, denn nach ausgeglichenem Beginn und der einzigen Führung der Gastgeberinnen zum 1:0 zog die Müller-Sieben von 5:4 nach acht Minuten zunächst auf 9:7 (18.) davon. Als Hude/Falkenburg nach einer kurzen Deckung gegen Rückraum-Shooterin Wiebke Möller auch noch die Deckung offensiver                   einstellte, nutzten die Gäste die entstehenden Lücken konsequent aus und setzten sich durch drei Strafwurftreffer von Katrin Hoppe und zwei „Buden“ von Jasmin Borchers mit sieben Toren ab.

Nach Wiederbeginn schienen sich die Müller-Schützlinge dann aber wohl etwas zu sicher zu sein und blieben acht Minuten ohne Treffer. Die Breithaupt-Sieben witterte zu diesem Zeitpunkt Morgenluft und setzte energisch nach. Immer wieder wurden die Bälle erkämpft, nach je zwei Toren von Anja Mühlbach und Djenia Hische-Parwanow kam Hude/Falkenburg auf 12:15 heran. Doch es war nur ein kurzes Strohfeuer, denn jetzt konzentrierten sich die Gäste wieder und ließen die Heimmannschaft bis Mitte der zweiten Hälfte nicht mehr näher (15:19) herankommen. Jetzt ließ die Konzentration der Heim-HSG nach, und mit druckvollen Angriffen setzten sich die Gäste auf 24:16 ab.