Landkreis - In der Weser-Ems-Liga-Männer der Handballer kommt es an diesem Wochenende unter anderem zu einem Landkreisduell.
HSG Delmenhorst II - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II (Sonnabend, 17 Uhr). Vier Spieltage vor Saisonende bauten die Delmenhorster ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf drei Punkte aus, da der Verfolger TvdH Oldenburg II am vergangenen Wochenende in Wiefelstede überraschend Federn lassen musste. Die Voraussetzungen für dieses Spitzenspiel – die Gäste belegen aktuell Rang vier – sind sehr gut, denn beide Trainer können aus dem Vollen schöpfen. Im ersten Vergleich mussten sich die Bookholzberger in eigener Halle deutlich mit 21:32 geschlagen geben. „Wir sind zwar krasser Außenseiter, doch wollen wir unsere Chancen besser nutzen als im Hinspiel und den Favoriten möglichst lange ärgern“, sagt Gäste-Coach Andreas Müller.
TSG Hatten-Sandkrug II - HSG Harpstedt/Wildeshausen (Sonnabend, 17.30 Uhr). Im Landkreis-Duell wollen sich die Sandkruger gegen die als Absteiger feststehende HSG Harpstedt/Wildeshausen mit einem Erfolg in der Tabelle weiter nach oben orientieren. Das Team von TSG-Trainer Dariusz Latkowski will der Serie von vier Siegen einen weiteren hinzufügen – und dafür sieht es im Moment sehr gut aus. Während die TSG auf eine spiel- und kampfstarke Mannschaft bauen kann, muss Gäste-Coach Peter Büssing wie schon in den letzten Spielen erneut improvisieren, da etliche Leistungsträger aus den verschiedensten Gründen nicht auflaufen werden. Dennoch wollen sich die Gäste auf keinen Fall kampflos ergeben.
HSG Neuenburg/Bockhorn - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III (Sonnabend, 19 Uhr). Ebenfalls schon fast abgestiegen ist die HSG Neuenburg/Bockhorn, die sich nur noch mit drei Siegen in den letzten Spielen retten könnte. Die Gäste von Trainer Gerold Steinmann haben einen Platz im sicheren Mittelfeld eingenommen und können befreit aufspielen. Nach zuletzt zwei Niederlagen will die Steinmann-Sieben endlich wieder punkten. Allerdings ist der Bookholzberger Kader durch das Fehlen von Ralf Uhlhorn, Björn Borchers, Ralf Denker und Nico Parwanow dezimiert.
