MüNCHEN -
2000 setzten sich die Franzosen mit 2:1 durch. Nach dem Siegtreffer kam es zu Handgreiflichkeiten.
MÜNCHEN/DPA - Die portugiesische Fußball-Nationalmannschaft brennt nach zwei Halbfinal-Niederlagen bei Europameisterschaften gegen Frankreich (1984 und 2000) auf eine Revanche. „Wir haben mit den Franzosen noch eine Rechnung offen“, sagte Abwehrspieler Miguel vor dem heutigen WM-Halbfinale in München (21 Uhr/ARD). Dabei ist den Iberern vor allem die Partie bei der EM 2000 in unschöner Erinnerung. Damals gewann der spätere Titelträger Frankreich die Begegnung durch ein „Golden Goal“ von Zinedine Zidane in der 117. Minute, der einen von Abel Xavier verursachten Handelfmeter zum 2:1 verwandelte. Die Portugiesen waren ob der strittigen Szene empört. Sie lösten auf dem Spielfeld Tumulte aus und bedrängten den österreichischen Schiedsrichter Günter Benkö. Portugals Nuno Gomes sah daraufhin die Rote Karte und wurde wie zwei Teamkollegen anschließend für mehrere Monate gesperrt.
