Petersdorf - Ein schrilles „Lalalalalalala“ war am Dienstag aus dem Franziskushaus in Petersdorf zu hören. Hinter vorgehaltener Hand stießen zehn Mädchen und Tanzlehrerin Gabi Tapken gemeinsam den lauten hohen Ton bei einer Bauchtanzstunde aus. Das gehörte zu der Ferienpassaktion dazu, an der zehn Mädchen teilnahmen.
„Orientalischer Tanz hat auch immer ganz viel mit Bewegungen in verschiedenen Teilen des Körpers zu tun“, erzählt Tapken den Mädchen zu Beginn. Nach einer Aufwärmphase geht es richtig los: „Bauchnabel rein und wieder locker lassen“, sagt Tapken in die Runde. Vorsichtig machen es ihr die Kinder nach. Das sei die „Beckenkippe“, erklärt die Kursleiterin.
„Ganz wichtig ist Lächeln und Atmen“, sagt Tapken. Dann geht es weiter: Schultern nach hinten, Knie leicht einknicken – das ist wichtig für die Haltung. „Dann wollen wir mal gucken, ob ihr einen großen Kreis machen könnt“, sagt Tapken. Sogleich bewegen die Mädchen ihre Hüften. „Oh, das sieht so gut aus“, lobt die Kursleiterin.
Zu arabischer Bauchtanzmusik strecken die Mädchen dann ihre Hände neben das Becken aus. Barfuß stehen sie im Kreis und „schütteln“ ihr Becken hin und her. Dann holt Tapken die Münzgürtel heraus – Hüfttücher, die mit kleinen Münzen oder Glöckchen versehen sind. „Die klimpern wunderbar“, sind sich alle einig.
Schnell gehen die Mädchen dann wieder rhythmisch zur Musik darin über, kreisende Bewegungen zu machen und sowohl Schultern, als auch Arme im Takt zu bewegen – und das Lächeln dabei nicht zu vergessen.
„Mir macht eigentlich alles Spaß – die schnelle Musik und die Bewegungen“, findet Leonie (7). Auch Sophie (10), die vergangenes Jahr schon einmal dabei war, gefallen die Übungen. „Einige Grundschritte konnte ich noch nicht“, berichtet die Siebenjährige. Klara-Marie (8) gefallen besonders die Bewegungen und das gemeinsame Tanzen in der Gruppe.
„Beim Bauchtanzen werden alle Muskelgruppen angesprochen“, sagt Tapken. Auch Koordination sei gefragt. Das Wichtigste sei aber der Spaß an der Bewegung – und den hatten die Teilnehmerinnen.
