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Nach Doppelerfolg und Corona-Welle Coach der Emder Volleys erwartet ein Duell auf Augenhöhe

Emdens Coach Nils Ciach erwartet vor dem Auswärtsspiel gegen den Mitaufsteiger keinen Selbstläufer.

Emdens Coach Nils Ciach erwartet vor dem Auswärtsspiel gegen den Mitaufsteiger keinen Selbstläufer.

Volkhard Patten

Emden - Nach wie vor schwimmen die Oberliga-Frauen der Emder Volleys auf der Erfolgswelle. Gerade erst hatten sie wieder einen Doppelerfolg am Heimspieltag gefeiert, dann ereilte das Team von Trainer Nils Ciach jedoch eine Corona-Welle. Gleich fünf seiner Spielerinnen waren betroffen. Nach lediglich einer Trainingseinheit treffen die Emder Volleys an diesem Samstag (14 Uhr) erneut auf den TV Bremen-Walle – diesmal auswärts. Dass Ciach unter diesen Umständen trotz des glatten 3:0-Heimerfolgs gegen den Mitaufsteiger eine Partie auf Augenhöhe erwartet, ist dabei nicht verwunderlich.

Die gute Nachricht vorweg: Die von der Corona-Welle betroffenen Spielerinnen sind wieder fit. Die schlechte: Auf zwei Spielerinnen muss Ciach definitiv verzichten. Nach einem Mittelfußbruch steht Zorah Bousri nicht zur Verfügung. Außerdem ist Aylin Jochims gesundheitlich angeschlagen. „Es wird sich erst kurz vor der Begegnung zeigen, ob sie mitspielen kann. Die Gesundheit geht dabei natürlich vor“, sagt Ciach.

Schnell und druckvoll

Er erwartet trotz des glatten 3:0-Heimerfolgs eine ausgeglichene Partie. „Wir hatten einen Sahnetag und haben Bremen-Walle möglicherweise überrascht. Aber diesmal ist es ihr Heimspiel.“ Einen Selbstläufer schließt Ciach definitiv aus. Dennoch vertraut er in die Stärken seiner Mannschaft. „Wir wissen, dass wir sie schlagen können. Wir sind schnell, druckvoll und hinter jedem Ball hinterher.“ Auf welche Taktik Emdens Coach dabei setzt, verrät er noch nicht. Nur so viel ließ sich Ciach vor dem erneuten Duell der beiden Aufsteiger entlocken: „Wir wollen unseren erfolgreichen Plan vom Hinspiel fortführen.“

Motivation ist hoch

Die Motivation im Emder Lager ist dementsprechend hoch. Mit einem Auswärtssieg gegen ihre auf Rang sechs rangierenden Kontrahentinnen würden sich die Volleyballerinnen aus der Seehafenstadt auf den zweiten Tabellenplatz schieben. Sollte parallel die SG Karlshöfen/Gnarrenburg bei Bremen 1860 verlieren, wäre sogar die Tabellenführung möglich. Außerdem winkt im Anschluss an die Partie am Panzenberg ein gemeinsamer Besuch auf dem Bremer Weihnachtsmarkt. „Auf den wollen wir uns natürlich mit guter Laune begeben.“

Carmen Böhling
Carmen Böhling Emder Zeitung
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