Hude - Dem Coup in der Kür folgte die Ernüchterung in der Pflichtaufgabe: Obwohl der TV Hude II dem Spitzenreiter der Tischtennis-Verbandsliga, TSV Lunestedt II, ein starkes 8:8 abknöpfte, herrschte wenige Stunden später Tristesse in der Halle Hohelucht. Denn das zweite Spiel am Sonnabend ging gegen den Vorletzten TuS Sande mit 6:9 verloren.
TV Hude II - TSV Lunestedt II 8:8. Die Gastgeber profitierten vom Fehlen des TSV-Topspielers Björn Oldenstädt und schafften es, in der Endphase einen 6:8-Rückstand noch auszugleichen. Dies gelang zum einen dank Pierre Barghorn, der das letzte Einzel in vier Sätzen gegen Timo Dreher für sich entschied. Im abschließenden Doppel war es erneut Barghorn, der an der Seite von Marco Stüber aufdrehte und die gegnerische Paarung Bobby Tran/Matthias Wilbrandt beim 3:1 kalt stellte. Etwas enttäuschend agierte das mittlere TVH-Paarkreuz, denn Alex Dimitriou und Julian Meißner blieben dort hinter den Erwartungen zurück.
TV Hude II - TuS Sande 6:9. Die vom Papier deutlich leichtere Aufgabe setzte der TVH buchstäblich in den Sand. Anstatt nach dem Punktgewinn gegen Lunestedt mit breiter Brust und großem Selbstvertrauen aufzulaufen, fanden die Huder gegen Sande nicht die Mittel, um sich den fest eingeplanten Sieg zu sichern. Nach den Doppeln hieß es 0:3. Mit einer guten Moral holte der Turnverein einen 1:6-Rückstand auf und glich zum 6:6 aus, danach verließen jedoch Julian Meißner, Jonas Schrader und Pierre Barghorn als Verlierer den Tisch.
„Das war ärgerlich, aber die Doppel waren gegen Sande schlicht katastrophal“, sagte TVH-Coach Tom Stakemeier, dem auch die 1:7-Einzelausbeute an dem Tag in der Mitte nicht gefallen konnte. „Bei 9:5 Punkten wären wir dem sicheren Hafen schon ein ganzes Stück näher.“ Die Huder Oberliga-Reserve ist mit 7:7 Zählern nun Tabellensechster.
