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Von Heinz Arndt
Frage:
Welchen Stellenwert hat für Sie die Wahl der „Sportler des Jahres“?
Ogden:
Sport spielt in der heutigen Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle. Viele junge Leute zeigen in ihren Sportarten großes Engagement und streben Erfolge an. Da ist für die weitere Motivation die Wahl zum Sportler des Jahres eine gute Sache. Schon allein die Kandidatur für diese Wahl wirkt für sie motivierend. Sehen sie doch, dass ihre Leistungen über einen längeren Zeitraum hinweg von der Öffentlichkeit entsprechend gewürdigt werden.
Frage:
Wie beurteilen Sie den Sport in Oldenburg?
Ogden:
Das wird immer besser und vielfältiger mit dem Sport in Oldenburg. Für mich persönlich ist es natürlich sehr schön, dass der Basketball heute in Oldenburg die führende Rolle einnimmt. Das geht natürlich schon zu Lasten anderer Sportarten. Doch es zeigt auch einmal mehr die große Vorbildfunktion von Sportlerinnen und Sportlern auf. Erfolge in einer Sportart sorgen gleich für einen regen Zulauf. Diese Entwicklung sollte für andere Ansporn sein, ebenso erfolgreich zu sein. Wenn auch auf unterer Ebene, es muss ja nicht immer gleich Bundesliga sein.
Frage:
Was ist Ihrer Meinung nach zu verbessern?
Ogden:
An erster Stelle steht ganz klar die Nachwuchsförderung. Hier ist ja im Basketball bereits viel getan worden. Aber es ist immer noch nicht genug. Gut finde ich, dass großer Wert auf die Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein gelegt wird. Bei aller Förderung muss den Nachwuchs-Basketballern in der Bundesliga allgemein eine größere Einsatzchance gegeben werden. Nur so kann aus der Förderung auch der entsprechende Nutzen gezogen werden.
Ralph Ogden (Bild), ehemaliger NBA-Akteur sowie Spieler und Trainer des Basketball-Bundesligisten OTB, äußert sich zur Wahl der „Sportler des Jahres“.