Oldenburg/Chemnitz - In einem offenen Schlagabtausch haben die U-19-Talente der Baskets Juniors auch ihr zweites Spiel in der Aufstiegsrunde der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) gewonnen. Nach einem 85:80 bei den Niners Chemnitz, die sie schon zu Hause bezwungen hatten, fehlt den Oldenburgern (jetzt 3 Spiele/6 Punkte) nur noch ein Sieg aus den beiden noch ausstehenden Duellen mit den Dresden Titans (wie Chemnitz 3/2), die erneut den Eisbären Bremerhaven unterlagen (ebenfalls 3/6), um sich eins der beiden Playoff-Tickets und die verbundene Qualifikation für die Hauptrunde A 2023/24 zu sichern.

Glänzte gegen die Niners mit einem Double Double: Gasper Kocevar

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Daniel Norder Jan Zur Brügge
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Zulegen: „Es ging hin und her. Wir waren zu Beginn nicht wirklich gut, kamen dann aber immer besser in die Partie. Wir hatten immer wieder starke und schwächere Phasen“, sagte Juniors-Trainer Artur Gacaev, dessen Team diesmal mehr Mühe hatte als beim 93:76 gegen die Sachsen vor einer Woche. Nach einem 19:18 für die Gastgeber im ersten Viertel stand es zur Halbzeit 39:35 für die Oldenburger, die dann auch mit einem Vier-Punkte-Abstand in den letzten Abschnitt gingen (63:59).

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Philipp Kremin Jan Zur Brügge
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Zuschnappen: Zum Ende war es Tim Nocke (8 Punkte/9 Rebounds), der für die entscheidenden Vorteile sorgte. Als die Juniors in der letzten Minute mit zwei Punkten Vorsprung zwei Freiwürfe nicht nutzten, war der 17-Jährige zur Stelle, schnappte sich den offensiven Rebound und erhöhte die Führung auf vier Zähler. In der nächsten Sequenz krallte sich Nocke in der Defensive den nächsten Abpraller und stellte so den Sieg sicher.

Zupacken: „Neben den beiden starken Rebounds war es vor allem die Verteidigung, die uns den Sieg brachte“, betonte Gacaev, der ein Extralob für die defensiven Leistungen von Bennett Spree und Johannes Hellwig verteilte. So erzielte Luca Kellig in der ersten Hälfte 18 Punkte für die Chemnitzer, ehe Spree auf ihn angesetzt wurde und keine weiteren Punkte mehr zuließ.

Juniors-Talent Piet Schirmer (gelbes Trikot, hier Mitte Januar gegen Paderborns Gabriel Zdravkovic) verdiente sich ein Extralob seines Trainers.

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Daniel Norder Jan Zur Brügge
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Zuschauen: Offensiv lief bei den Juniors erneut viel über Gasper Kocevar (24 Punkte/9 Rebounds/6 Assists/5 Steals). Auch Rauf Amirbekov (18 Zähler) und Kyryll Kapinos (17 Punkte in 19 Minuten Spielzeit) zeigten sich offensiv bärenstark. „Ein wirklich schweres Spiel, aber wir haben wieder super gekämpft und alles herausgeholt“, resümierte Gacaev glücklich, wollte den Sieg kurz genießen, um sich dann an die Analyse der Stärken und Schwächen von Dresden zu machen. Die Sachsen kommen am nächsten Sonntag (16 Uhr, Halle Haarenufer) nach Oldenburg, ehe 14 Tage später (Sonntag, 26. Februar, 15 Uhr) das Aufstiegsrunden-Finale bei den Titans stattfindet.

Winter-Zugänge: Steffen Teichert (am Ball) und Bart Zents (links) versuchen, das OTB-Spiel anzukurbeln.

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Daniel Norder Jan Zur Brügge
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Jan-Karsten zur Brügge Sportredaktion