Oldenburg - Einen Rekorderfolg verbuchten die U-19-Junioren der Baskets Akademie am Derby-Sonntag im Spiel der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) gegen den Nachwuchs von Rasta Vechta, der beim 126:34-Erfolg der Gastgeber kaum Gegenwehr leistete. Der Gegner des U-16-Teams kämpfte dagegen verbissen um den Sieg. Die Eisbären Bremerhaven entführten am 3. Spieltag der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) beide Punkte aus Oldenburg.

NBBL: Baskets Akademie - Rasta Vechta 126:34. Die Gastgeber ließen dem Liganeuling nicht den Hauch einer Chance. Schnell war klar, dass die überforderten Rasta-Talente mit einer heftigen Packung nach Hause geschickt werden würden – zu dominant präsentierte sich das Akademie-Team in Offensive und Defensive. Nach fünf Minuten lagen die Vechtaer, bei denen sich Point Guard Max Grevemeyer auch noch eine Platzwunde am Kopf zuzog, bereits 2:17 zurück.

„Wir haben nach der Niederlage in Bremerhaven auf eine Reaktion der Mannschaft gehofft, und die hat das Team auch gezeigt“, meinte Arne Chorengel, der NBBL-Cheftrainer Christian Held vertrat, weil dieser mit dem ProB-Team aus Oldenburg in Braunschweig spielte (77:68).

Chorengel setzte keinen der fünf Starter mehr als 16 Minuten ein, sondern verschaffte allen Spielern viel Einsatzzeit. „Wir haben trotzdem von Anfang bis Ende unser Spiel durchgezogen und nie nachgelassen – egal, wer gerade zum Einsatz kam“, sagte der Coach. So trugen sich gleich acht Akteure der Oldenburger mit zweistelligen Werten in die Punkteliste ein.

NBBL-Team: Menzel 10, Claassen Helmers 10, Pape 17, Drijencic 14, Preemann, Ilsemann 7, Böhringer 8, Rohde 13, Schmikale 19, Ponfick 6, Albrecht 10, Giljan 12.

JBBL: Baskets Akademie - Eisbären Bremerhaven 50:56. Nichts wurde im Derby gegen die Bremerhavener aus dem ersten Saisonsieg der Oldenburger. Offensiv fanden die Gastgeber anfangs gar nicht ins Spiel und erzielten im ersten Viertel lediglich acht Punkte – die Eisbären setzten 18 Zähler dagegen und behaupteten trotz eines besseren zweiten Viertels der „Akademiker“ (19:11) eine knappe Führung zur Halbzeit. „Wir haben zu viele Möglichkeiten liegen gelassen. Wenn wir uns hierbei verbessern können, bin ich für die nächsten Herausforderungen positiv gestimmt“, sprach Oldenburgs JBBL-Cheftrainer Vangelis Kyritsis die mangelhafte Punktausbeute an.

Auch in der zweiten Halbzeit gelang es den Gastgebern nicht, ihre Angriffe effektiver abzuschließen, auch wenn insbesondere Paul Isernhinke (20 Punkte) und Piet Niehus (13) vielversprechende Ansätze zeigten. „Positiv habe ich auch unsere Verteidigung gesehen, so dass wir Bremerhaven zu einigen Ballverlusten gezwungen haben. Das zeichnet das Team aus, und hier liegen unsere Schwerpunkte im Training“, erklärte Kyritsis.

JBBL-Team: Hoppe, Niehus 13, Karyofilis, Papenfuß, Karczmarzyk, Böhringer 2, Drantmann 2, Stamer 2, Röglin 2, Isernhinke 20, Meyer, Cöster 9.

Arne Erik Jürgens
Arne Erik Jürgens Thementeam Polizei/Justiz