Berlin/Oldenburg - Sie waren so nah dran: Fast wäre es den U-19-Junioren der Baskets Akademie/OTB gelungen, den amtierenden Meister Alba Berlin im ersten Duell der Viertelfinalserie der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) zu stürzen. Die Hauptstädter retteten sich erst mit einem Schlussspurt in die Verlängerung. Am Ende brauchte es sogar zweimal fünf Extraminuten, um einen Sieger zu ermitteln. Dieser hieß allerdings nach dem hauchdünnen 86:83 Berlin.
„Es ist sehr schade, dass das Spiel so ausgegangen ist“, sagte Trainer Christian Held und analysierte: „Wir haben über weite Strecken einen guten Job gemacht, aber phasenweise offensiv den Faden verloren – was uns in der Verlängerung weh getan hat.“
Insbesondere die insgesamt 24 Ballverluste ermöglichten den Berlinern immer wieder leichte Punkte, die sie im Spiel hielten. „Wenn wir diese reduzieren und im Angriff strukturierter bleiben, sehe ich gute Chancen, im zweiten Spiel zu gewinnen“, meinte Held. Am Freitag (15 Uhr, Sporthalle Haarenufer) empfangen die „Akademiker“ Alba in Oldenburg. Zum Erreichen des Halbfinals sind zwei Siege nötig. Ein entscheidendes drittes Spiel würde wieder in Berlin stattfinden.
Baskets Akademie/OTB: R. Drijencic 16/2, Schmikale 15/2, Wimberg 14/2, Mügge 11/3, Niehus 8, Nkemazon 7, Isemann 6, Hollatz 2, Rohde 2, Ponfick 2, Ceesay.
