Oldenburg - In einem sind sich Jacob Hollatz und Piet Niehus einig: Die Playoff-Serie gegen die Young Rasta Dragons aus Vechta und Quakenbrück soll an diesem Sonntag (15 Uhr) nach dem Heimspiel in der Sporthalle Haarenufer noch nicht vorbei sein. Um den 0:1-Rückstand (zwei Siege zum Weiterkommen nötig) umzubiegen und die Chance auf das Final Four in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) zu erhalten, brauchen die beiden U-19-Führungsspieler der Baskets Akademie mit ihrem Team unbedingt einen Erfolg.
„Unser Vorteil ist, dass wir weniger Druck als die Dragons haben“, meint Hollatz, der gemeinsam mit Niehus für den Spielaufbau und normalerweise viele Punkte verantwortlich ist. Bei der 53:65-Niederlage in der ersten Partie am vergangenen Sonntag schwächelte der 18-Jährige (7 Punkte, 1/10 Würfe) allerdings im Abschluss. „Die Serie ist auf jeden Fall tough“, weiß deshalb auch Aufbau-Kollege Niehus, der zwar 20 Zähler markierte, aber ebenfalls schlecht traf (6/22).
Schwer zu schaffen machte den Oldenburgern die körperliche Unterlegenheit unter den Körben, wo die Drachen mit den Rastazöpfen weitaus größer aufgestellt sind. Danielius Lavrinovicius (2,05 Meter) und Philipp Herkenhoff (2,08 Meter) sind dort kaum zu kontrollieren.
„Wir geben alles und wollen die Serie gewinnen“, zeigt sich Hollatz dennoch hochmotiviert. Wenn die „Akademiker“ besser treffen als in Spiel eins und schnell nach vorn umschalten, könnte sich seine Hoffnung auch erfüllen.
