Oldenburg - Mit einer geglückten Revanche gegen Bayer Leverkusen haben die U-19-Junioren der Baskets Juniors Platz zwei in der Nord-Staffel der Hauptrunde A der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) erobert. Die Oldenburger (nun 11 Spiele/14 Punkte/2. Rang) besiegten die Gäste (11/12/5.) 85:73 (38:48) und stehen fast schon mit beiden Beinen in der Meisterrunde. Den nächsten Schritt in die Playoffs der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) machte auch die U 16. In der Relegationsgruppe 1 feierten die Juniors (8/14/1.) ein furioses 138:76 (77:34) bei den Löwen Braunschweig (8/2/7.).
Umdisponieren
Nach der ärgerlichen Pleite bei den Hamburg Towers (11/8/7.), die theoretisch noch dafür sorgten könnten, dass die Oldenburger NBBL-Auswahl nach den noch drei ausstehenden Spieltagen auf Nicht-Playoff-Rang sieben abrutscht, lief es auch im Heimspiel gegen Leverkusen zunächst nicht wunschgemäß. „Wir sind insgesamt nicht gut in die Partie gestartet. Unsere beiden Center hatten früh Foulprobleme – und wir mussten dann entsprechend umdisponieren“, erklärte Juniors-Coach Dimitris Polychroniadis, dessen Team nach einem 38:38 in der Endphase von Viertel zwei nicht mehr getroffen hatte.
Euphorisieren
Nach der Pause fanden die Gastgeber aber die richtigen Mittel und rissen das Spiel mit viel Energie an sich. So konnte sich Elias Nold in seiner ersten Partie vor allem defensiv bewähren, während Igor Jokic (22 Punkte), Miran Evin (14), Johann Helwig (13) und Bennet Spree(12) offensiv glänzten. „In der zweiten Hälfte haben wir viele Dinge, die wir uns vorgenommen habe, gut umgesetzt. Glücklicherweise konnten wir das Spiel schnell wieder ausgleichen“, sagte Polychroniadis und ergänzte mit Blick auf die euphorisierenden Momente im Schlussabschnitt: „Wir haben mit sehr viel Willen und Kampfgeist die Partie entschieden. Leverkusens Spieler sind durchschnittlich fast ein Jahr älter und dementsprechend schon etwas weiter. Wir haben uns stark dagegen gewehrt.“
Konzentrieren
Hochkonzentriert steuerte das JBBL-Team der Juniors auf den fünften klaren Sieg im fünften Spiel in der Relegation zu. „Wir haben anfangs wieder abgespult wie gegen Wuppertal“, lobte Coach Dejan Stojanovski mit Blick auf das 98:79 eine Woche zuvor gegen den Tabellendritten (12 Zähler), der mit den Oldenburgern und Primus Vechta/Quakenbrück (beide 14) an den noch sechs ausstehenden Spieltagen wohl um die beiden Playoff-Tickets kämpft. Mit diesem Ziel haben die Braunschweiger nicht erst seit diesem Wochenende nichts zu tun. „Wir haben sehr stark getroffen und das Spiel sofort an uns gerissen“, sagte Stojanovski, der ein 36:7 in Viertel eins bestaunen durfte.
Brillieren
„Gerade im dritten Viertel gab es wieder einen offenen Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften sich gegenseitig gewähren ließen – das sollte so nicht vorkommen“, übte Stojanovski leichte Kritik, war aber von der Gesamtleistung einmal mehr begeistert: „Alle zwölf Spieler haben gescort und ihren Teil zum Sieg beigetragen.“ Djordje Klaric zeigte sein Basketball-Genie mit 51 Punkten, sechs Rebounds und fünf Assists. Yanu Slingerland brillierte mit 21 Zählern, elf Rebounds und sechs Assists.
