Neerstedt - Nächstes Heimspiel für die Oberliga-Handballerinnen vom TV Neerstedt: An diesem Samstag, 13. April, empfängt der TVN um 17.15 Uhr in der Sporthalle am Schulzentrum mit dem TV Dinklage einen schweren Gegner.

Bereits im Hinspiel setzte es für die Neerstedterinnen eine deftige 17:34-Niederlage, doch inzwischen können dank der Tabellensituation beide Mannschaft befreit und entspannt aufspielen, so dass sich eine interessante Begegnung entwickeln könnte.

Die Gäste gehen dabei natürlich als Favorit in die Partie, doch Neerstedt hat im Verlauf der Serie schon Einiges dazugelernt und möchte das dem Gegner und den Zuschauern zeigen. So sieht auch Neerstedts Co-Trainer Michael Kolpack eine kleine Chance für seine Mannschaft: „Natürlich wollen wir gewinnen und haben uns intensiv auf diese Begegnung vorbereitet. Doch wir müssen sehen, wie wir in das Spiel hineinkommen.“ So werde es darauf ankommen, möglichst wenig Fehler gegen die körperbetont spielende Dinklager Abwehr sowohl im Spielaufbau als auch im Abschluss zu machen, denn jeden Ballverlust werden die Gäste zu schnellen Gegenstoßtoren nutzen.

Auch wird Dinklage über sechzig Minuten volles Tempo gehen und dieses sehr wahrscheinlich in ihren Kombinationen konsequent umsetzen, so dass die Deckung wohl Schwerstarbeit verrichten muss, um besonders die Haupttorschützen Anne Kolbeck und Jana Stromann frühzeitig zu bremsen. Für das Neerstedter wird es vor allem darauf ankommen, von Beginn an den Kampf anzunehmen, denn jede Nachlässigkeit werden die Gäste sofort mit Gegentreffern bestrafen. Nur wenn sich das Team von Maik Haverkamp – wie beim Erfolg gegen Schüttorf – auf das eigene Spiel besinnt und alles passt, wäre auch gegen Dinklage eine Überraschung möglich.

Kolpack hofft darauf, dass seine Mannschaft sich in diesem Spiel, in dem es für beide eigentlich um nichts mehr geht, weiter steigern kann: „Es muss schon alles passen, wenn man diesen Gegner schlagen will. Doch wird es gegen dieses harmonisch auftretende Team nicht leicht. Dennoch wollen wir im vorletzten Heimspiel noch einmal alles geben.“