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Niederlage in Göttingen Baskets Oldenburg kassieren vierte Pleite in Serie

Erst furios gestartet, dann die Führung verspielt und in der Verlängerung verloren: Oldenburgs Hassani Gravett (links) versucht einen Pass um Göttingens Javon Bess herum zu spielen.
Spielbericht

Erst furios gestartet, dann die Führung verspielt und in der Verlängerung verloren: Oldenburgs Hassani Gravett (links) versucht einen Pass um Göttingens Javon Bess herum zu spielen.

Imago/Sippel

Göttingen - Mit Spielmacher DeWayne Russell, aber erneut ohne Tanner Leissner (Rückenprobleme) haben die EWE Baskets Oldenburg den Negativtrend von zuletzt drei Niederlagen am Stück nicht beenden können. Bei der BG Göttingen kassierte das Team von Trainer Pedro Calles am Dienstagabend in einem bis zum Schluss spannenden Basketball-Bundesligaspiel beim 97:106 nach Verlängerung (48:42, 85:85) die nun schon vierte Pleite in Folge.

Oldenburg am Drücker

Im Niedersachsen-Duell gaben die Gäste vom Start weg den Ton an, verspielten in der zweiten Halbzeit allerdings ihre Führung und verpassten trotz eines gut aufgelegten Russell (25 Punkte), der im vergangenen Spiel gegen Bonn noch ausgesetzt hatte, den so wichtigen Sieg. Durch die vierte Niederlage in Folge haben sich die Baskets im Kampf um Platz vier – dieser Rang bedeutet das Heimrecht in den im Mai anstehenden Playoffs – weiter unter Druck gesetzt. Für die BG hingegen war es der erste Erfolg nach zuletzt drei Niederlagen in Serie. Die Göttinger von Roel Moors sitzen den Baskets im Kampf um den vierten Platz nun wieder im Nacken.

Oldenburg machte allerdings von Beginn an klar, dass die Baskets die Niederlagenserie beenden wollten. Beim Tabellenvierten stand Shakur Juiston erstmals nach seiner Nachverpflichtung nicht im Kader. Dafür durfte erneut MaCio Teague als sechster Ausländer mitwirken.

Die Baskets-Verteidigung war direkt auf der Höhe, konzentriert und hellwach. Das galt nicht für die Gastgeber. Mit einem 12:2-Lauf zogen die Oldenburger in den ersten fünf Minuten davon. Danach fanden die Hausherren etwas besser ins Spiel, doch das Calles-Team drückte weiter aufs Gaspedal und ging mit einer Neun-Punkte-Führung (23:14) in den zweiten Abschnitt.

Im zweiten Viertel blieben die Baskets am Drücker. Offensiv ließ Oldenburg den Ball weiter gut laufen und traf beständig aus der Distanz. Dazu kontrollieren die Gäste die defensiven Bretter. Die Oldenburger Führung bewegte sich bis Ende des zweiten Viertels immer um die Zehn-Punkte-Marke herum. In den letzten drei Minuten kamen die Gastgeber allerdings auf vier Zähler heran und gestalteten diesen Abschnitt etwas offener. Mit einer 48:42-Führung für Oldenburg wechselten beide Teams die Seiten.

Göttingen kontert

In der zweiten Hälfte flachte die Partie offensiv etwas ab. Die Göttinger profitierten davon und tasteten sich vorsichtig wieder an und schafften schließlich den Ausgleich (50:50/23. Minute). Und plötzlich gingen die Hausherren sogar mit drei Punkten in Führung. Oldenburg lief nun erstmals im Spiel einem Rückstand hinterher. Mit der Leichtigkeit aus dem ersten Viertel war es vorbei, das Calles-Team musste sich jeden Punkt hart erarbeiten. Bis auf einen Zähler verkürzten die Baskets den Vorsprung der Göttinger vor dem Schlussviertel (67:68).

Direkt zum Start ins letzte Viertel gab’s gleich eine Schrecksekunde. Trey Drechsel knickte um und musste das Parkett verlassen – kehrte kurz danach aber wieder zurück. Die letzten Minuten entwickelten sich zu einem Kampfspiel, das keines der Teams in der regulären Spielzeit für sich entscheiden konnte.

In der Verlängerung erwischten die Oldenburger zwar den besseren Start, doch die Göttinger konterten erneut und setzten sich letztlich durch.

Niklas Benter
Niklas Benter Sportredaktion
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