Burhave - „Die Nordsee“ war das Thema der großen Zeltlagerparty beim Klootschießer-Jugendzeltlager am Burhaver Deich. Die Betreuer und auch einige Jugendlichen hatten sich am Mittwochabend für die große Sause mit verschiedenen Kostümen in Freibeuter, Badende, Strandgut oder gleich in die Nordsee verwandelt.
Unter dem Jubel der Kinder und Jugendlichen betrat Bernd Bunjes als Meeresgott das große Festzelt auf dem Burhaver Campingplatz. Mit blauem Gesicht, Perücke, Krone und Dreizack übernahm Neptun das Kommando im Zeltlager. Mit dabei waren auch Freibeuter, zwei Strandbesucher in Badekleidung nach historischem Vorbild, eine Meeresjungfrau mit langen blonden Haaren, in Netzen verhüllte Betreuer und allerlei sonstiges Nordseegetier. Die Richtung gab den Feiernden die Zeltlagerleuchte in einem Leuchtturmkostüm vor, die sicher durch den mit einer alten Gardine symbolisierten Seenebel führte.
In jedem Jahr laden die Betreuer die Kinder zu einer großen Party im Jugendzeltlager ein. Im vergangenen Jahr wurde dafür ein Maibaum gesetzt und eine Maifeier organisiert. „Aber so ein verrücktes Bild hatten wir hier im Zeltlager bisher noch nicht“, sagte Jugendwart Frank Göckemeyer. Nach der Tanzparty bildeten Jugendliche und Betreuer einen großen Kreis rund um das große Piraten-Lagerfeuer.
Das Zeltlager des Klootschießerkreisverbandes Butjadingen findet seit Montag statt. Es wurde gebastelt, gespielt, in der ersten Nacht wurde gewandert, die Kletterwand des Kreissportbundes wurde ausgiebig genutzt und auch das traditionelle Fußballspiel zwischen Jugendlichen und Betreuern fand statt. Im „Deichstadion zu Burhave“ mussten sich die zwölf Betreuer aber deutlich den 70 gegnerischen Spielern geschlagen geben.
An diesem Freitag endet das 30. Zeltlager des Boßler-Nachwuchses. Ab 18 Uhr sind die Eltern zu einem Gästeabend eingeladen. Neben einem gemeinsamen Essen mit Steaks und Wurst wird es auch einige Ansprachen zum Zeltlager-Jubiläum geben. Unter anderem wird Butjadingen Vize-Bürgermeister Frank Riese Grußworte der Gemeinde sprechen. Nach dem offiziellen Teil können die Eltern ihre Kinder dann wieder mit nach Hause nehmen.
