NETHEN - Am Wochenende erwarten die Betreiber einen Besucheransturm auf die Anlage. Die Meteorologen versprechen Badewetter.

von anja rohde

NETHEN - „Das hat schon was – mit dem weißen Sand und dem blauen Wasser“, kennt auch Björn Finkeisen die Vorzüge der Nethener Seen. Gemeinsam mit Sven Bruns und Jan-Christoph Egerer betreibt er dort seit dem vergangenen Jahr den Beach-Club. Fast mediterran mutet die Anlage an, in der Sonnenhungrige einen Tag am Strand verbringen, in den Restaurationsanlagen Kaffee trinken und im See baden können. Seit diesem Sommer ist der Club um eine Attraktion reicher: Seit vergangenem Dienstag läuft die Wasserski-Anlage.

Täglich bis zu 30 Wasserski-Begeisterte nutzten in den vergangenen Tagen laut Finkeisen die Anlage. Am Wochenende rechnet er auf Grund des guten Wetters mit einem Ansturm von Besuchern. Am Sonnabend, 10. Juni, legt ab 18 Uhr ein DJ zur „Fühl‘ den Sommer-Party“ auf. Und am kommenden Sonnabend, 17. Juni, steigt ab 20 Uhr die große offizielle Eröffnungsparty im Beach-Club.

Dass alles reibungslos klappt, dafür sorgen Rainer Vogt, Leiter des Wasserski-Bereichs, und Marten Brüggemann, verantwortlich für Gastronomie und Strandbad. „Sie setzen um, was unsere Vision von Nethen ist“, sagt Finkeisen anerkennend. Zu Spitzenzeiten haben Vogt und Brüggemann Unterstützung von bis zu 40 Aushilfen im Servicebereich, denn die Tage im Beach Club sind lang: Von 10 Uhr bis etwa 22 Uhr, je nach Wetterlage, bleibt der Club für Besucher geöffnet.

2003 war dem Trio Finkeisen, Bruns und Egerer die Idee zur Wasserski-Anlage gekommen, als sie selbst mit den Brettern über den Edersee bei Papenburg zischten. „Wir dachten, wir bauen eine Ski-Anlage in Rastede, damit wir nicht so weit fahren müssen“, lacht Finkeisen.

Angenehmer Nebeneffekt für die Gemeinde, die 2004 das Konzept absegnete, ist, dass Probleme mit von Freizeitlern zurückgelassenem Müll und zugeparkten Wegen und Einfahrten nun der Vergangenheit angehören. „Wir bieten Service, Sicherheit und Sauberkeit“, betont Finkeisen. Das Areal wurde eingezäunt und Parkplätze wurden ausgewiesen.

Und natürlich ist auch Perfektes noch verbesserungswürdig: Im nächsten Jahr sollen weitere bauliche Maßnahmen im Bereich der Umkleiden den Komfort für die Besucher erhöhen, kündigt Finkeisen an.