Altenoythe - Die Prognosen der Jagdpächter über den Wildbesatz in den einzelnen Revieren des Hegering Altenoythe im Hinblick auf die anstehende Jagdsaison klangen auf der Herbstversammlung in der Gaststätte Dumstorff wenig hoffnungsvoll. Bei den Fasanen lautete die Einschätzung „von katastrophal bis euphorisch“. Bei den anderen Tierbeständen waren die Einschätzungen durchwachsen.
In seinem Bericht wies Hegeringleiter Hans Blome auf veränderte Jagdzeiten hin. Die verlängerte Jagdzeit auf den Rehbock vom 1. Mai bis 31. Januar bezeichnete er als „Blödsinn“ – es gehe nur darum, den Rehwildbestand zu dezimieren. Die Verkürzung der Jagdzeit auf den Hasen lobte er hingegen als „gute Sache“.
Überrascht wurde Hegeringleiter Hans Blome, als sein Stellvertreter Helmut Lammers ans Mikrofon trat und ihn mit einer Urkunde sowie der Verbandsplakette in Bronze der Landesjägerschaft Niedersachsen für besondere Verdienste auszeichnete. Lammers erinnerte daran, dass Blome seit mehreren Jahrzehnten im Vorstand des Hegerings unter anderem als Schriftführer, stellvertretender Hegeringleiter und jetzt als Hegeringleiter tätig sei und lobte: „Einen besseren Hegeringleiter kann man sich nicht wünschen“.
Schießobmann Stefan Göken berichtete nicht ohne Stolz, dass sich die B-Mannschaft den 1. Platz bei der Kreismeisterschaft in Cloppenburg gesichert habe. Die große Plakette des Hegeringmeisters überreichte er in der Versammlung an Thomas Meschkat, der auch Kugelmeister wurde. Sven Abraham konnte den Titel des Schrotmeisters erringen. Die Revierwanderplakette sicherte sich Revier V und den Seniorenpokal konnte Vorjahressieger Helmut Lammers einheimsen.
Den Hegeringball kündigte Blome für den 29. November im Dorfgemeinschaftshaus an sowie für den Januar zwei gleichzeitige Taubenjagden mit benachbarten Hegeringen.
