NEUENBURG - Guttemplerinnen und Guttempler aus ganz Niedersachen haben sich jetzt zu einer zünftigen Boßelveranstaltung in Neuenburg getroffen. Die Zeteler Guttempler und ihr 1. Vorsitzender Andreas Hußmann hatten eingeladen und so kamen fast 50 einheimische Profis, Hobbyboßeler und „künftige“ Friesenspieler.

Die Einteilung der einzelnen Gruppen übernahm der langjährige Zeteler Guttempler Georg Gerdes, der seine Guttempler als Organisationstalent mal wieder besonders überzeugen konnte.

Vom „Vorburger Hof“ aus ging es auf die Wurfstrecke zum Torfschuppen Neuenburgerfeld. Für viele Gäste war das Boßeln Neuland, und Begriffe wie „hier möt he her“ oder „he löppt noch“ versetzten sie in großes Erstaunen. Auch das „Bahnweisen“ und die dazu erforderlichen Anweisungen bereiteten große Verwunderung und viel Gelächter.

Trotzdem gaben sie ihr Bestes und so waren die Boßeler erschöpft und hungrig, als sie die Gaststätte wieder erreichten. Zur Belohnung gab es nun Kohl und Pinkel. Der Kreisbeauftragte der Guttempler Fred Hauschildt, krönte abschließend die Kohlkönigin und den Kohlkönig.

Die Wanderplakette ging an die Guttempler Geschwister aus Osnabrück. Besonders angetan waren die auswärtigen Gäste von der rustikalen und liebevoll gepflegten Anlage um den Torfschuppen. Ein großes Kompliment ging an die Dorfgemeinschaft Neuenburgerfeld. Auch die reizvolle Landschaft an diesem wunderschönen, warmen Frühlingstag kam ganz besonders an.

Vorausgegangen war am Tag zuvor der alkoholfreie Ball im Neuenburger Gasthof Jakobs, mit ebenfalls vielen Guttemplern aus dem gesamten Landesverband. Es wurde gelacht und getanzt, und auch die einheimischen Gäste, die einen alkoholfreien Ball noch nicht erlebt hatten, waren begeistert.