NEUENBURG - Die Neuenburger Handballer blicken auf 65 Jahre Vereinsgeschichte zurück. Sie begann kurz nach Kriegsende, als Helmut Schaarschmidt, Werner Otten und Werner Wenninga die „Handballabteilung Friesische Wehde“ gründeten. Viele Schwierigkeiten mussten anfangs überwunden werden: Es gab keinen geeigneten Sportplatz und nicht genug Bälle.

Dennoch konnten immer mehr Interessenten begeistert werden. 1946 gab es bereits eine Frauen-, zwei Männer- und drei Jugendmannschaften. Durch die Unterstützung vieler Dienststellen und freiwilliger Helfer konnte 1949 der alte Sportplatz in Neuenburg wieder einsatzfähig gemacht werden. Dort findet seit 1951 das überregional bekannte Pfingstturnier statt. 1956 wurde der Verein für einige Jahre an den TV Neuenburg angegliedert, machte sich aber 1969 als SSV Neuenburg wieder selbstständig.

Von nun an gab es einen steten Mitgliederzuwachs. Ab 1972 konnte die Großraumturnhalle in Zetel zum Training genutzt werden, 1986 wurde auch eine Halle in Neuenburg gebaut. Seit 1993 besteht mit dem BV Bockhorn die Spielgemeinschaft, die HSG Neuenburg/Bockhorn.

2002 konnten die Sportler ihr neues Vereinsheim neben der Neuenburger Sporthalle beziehen. Immer dabei war Hermann Schweers, der mehr als 50 Jahre die Führung und Entwicklung des Vereins prägte. Prominentestes Mitglied ist Johannes Bitter. Der Handball-Weltmeister von 2007 gehört seit Oktober 1989 dem Verein an. Heute spielt der 27-jährige Torwart in Hamburg. Gefeiert wird Sonnabend, 14. August, ab 16.15 Uhr in der Neuenburger Sporthalle.

14. August, sieht das Festprogramm in der Sporthalle an der Grundschule in Neuenburg wie folgt aus:Ehrung der Meistermannschaften der HSG Neuenburg/BockhornFreundschaftsspiel zwischen der HSG Neuenburg/Bockhorn gegen Altona 93Ehrung von VereinsmitgliedernSommerfest im und am Vereinsheim