NEUENBURGERFELD - Eine beständige Gemeinschaft – so muss man die Freizeitboßeler aus Neuenburgerfeld wohl bezeichnen, die sich seit 20 Jahren immer mittwochs zum Boßeln in Neuenburgerfeld treffen. Zwei Gruppen in immer unterschiedlichen Zusammensetzungen treten gegeneinander an. „Das geht ganz gemütlich“, erzählt Walter Kutter, der seit einigen Jahren mitboßelt. „Aber alle sind topfit, und alle sind gut drauf“, beschreibt der Zeteler die Runde. Die Männer im Alter zwischen 60 und 80 Jahren treffen sich mittwochs um 14 Uhr in Neuenburgerfeld. Dann geht es auf einer Strecke von circa drei Kilometern in Richtung „Schwalbennest“. Dort trinken die Männer Tee und stärken sich bei Stuten. Anschließend wird zurück geboßelt. Das Wichtige besteht für Walter Kutter in der Regelmäßigkeit. Er selbst lässt keinen Mittwoch aus – wie übrigens auch die anderen Mitstreiter. Geboßelt wird bei jedem Wetter und das ganze Jahr über. Nur einmal bei Glatteis hatten die Boßeler im vergangenen

Jahr ausgesetzt. „Ich bin froh, dass ich bei der Boßelgruppe gelandet bin. Ich freue mich schon am Mittwochnachmittag“, sagt Kutter. Regeln gibt es keine, aber „jeder will natürlich gute Würfe machen“. Die meisten der Freizeitboßeler kommen aus Neuenburg, einige kommen aus Zetel und ein Mitstreiter aus Grabstede. Walter Kutter selbst stammt gebürtig aus Wilhelmshaven, wo er lange beim Webmaschinenhersteller Schlafhorst arbeitete. Später wechselte er zum Airbus-Werk nach Varel. Seit 26 Jahren lebt er in Zetel und hält sich mit Radtouren und dem Besuch im Fitness-Studio fit.

Nun die Bitte der Mittwochs-Boßeler: „Wir suchen noch Mitstreiter“, sagt Walter Kutter. Dann könnten die beiden Gruppen größer sein. Geboßelt wird immer auf der gleichen Strecke in Neuenburgerfeld. Wer Interesse an der regelmäßigen Freizeitbeschäftigung hat und „allwettertauglich“ ist, kann sich unter Tel. 04453/4952 melden.

Diese NWZ -Serie stellt Menschen vor, die ihr Hobby mit Leidenschaft betreiben.