Cloppenburg - Ein Handballjahr in der Weser-Ems-Liga Süd (nun Landesklasse Süd benannt) reiche, meint Torsten Burhorst, neuer Trainer des TV Cloppenburg II. Er selbst hat tatkräftig daran mitgearbeitet, prompt die Rückkehr in die Landesliga zu packen, was damals unter Trainer Markus Gabler zusammen mit Kim Pansing gelang. Mit 41:7-Punkten auf Platz zwei hinter der HSG Grönegau-Melle (44:4) waren diese Teams die Überflieger.

Diese Protagonisten stehen sich an diesem Sonntag in Cloppenburg um 16 Uhr zum ersten Punktspiel in der Landesliga gegenüber. „Da geht es gleich richtig um die Wurst. Wollen wir die Liga halten, müssen wir den Auftakt gegen einen Mitaufsteiger schon gewinnen“, sagt Burhorst, Nachfolger des Trainers Markus Gabler, der zusammen mit Kim Pansing zum Ligarivalen TV Dinklage wechselte, während Burhorst die Rolle als Trainer übernahm und vom erfahrenen Frank Heinen als Co-Trainer unterstützt wird.

Wann Burhorst nicht nur auf der Bank, sondern auch als Spieler mitwirkt, hängt von der personellen Situation ab, die bei einer Zweitvertretung immer auch vom Wohl und Wehe der ersten Mannschaft mitbestimmt wird. Ein Grund, warum die Reserve Heimspiele auf Sonntag verlegt, wenn der Oberligist, wie an diesem Sonnabend, beim TV Neerstedt beschäftigt ist. „So können wir vor allem die U-21-Spieler optimal einsetzen“, sagt Burhorst, der seinen Kader für diese Saison als breiter aufgestellt einschätzt.

Mit den Rückkehrern Tobias Bärlein (von Hatten/Sandkrug) und Jonas Kettmann (Grüppenbühren/Bookholzberg) und mit Marius Feldhaus sei die Mannschaft gut verstärkt, auch wenn der Abgang von Torgarant Kim Pansing und vor allem der Ausfall von Steffen Frerichs schmerzt, der nach Kreuzbandriss die Saison wohl nur zuschaut.

Mit der Vorbereitung war Burhorst sehr zufrieden, denn die Mannschaft habe sehr gut mitgezogen. Die kurzfristigen Absagen des TV Neerstedt II und des VfL Rastede konnten mit den beiden Pokalspielen am vergangenen Sonntag kompensiert werden.

„Die technischen Abläufe haben da schon gut funktioniert, auch bei den Abwehrformationen sind wir variabler geworden“, sagt Burhorst, der mit 30 Jahren als Trainerneuling in neuer Umgebung viele neue Erkenntnisse in der neuen Saison sammeln wird und gerne mit einem Erfolg starten will. Vergangene Saison gab es im Heimspiel gegen Grönegau-Melle einen 33:17-Sieg, knapper würde auch reichen. . .