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NWZonline.de Sport

Neureuther schimpft nach Team-Desaster

12.02.2015

Vail Felix Neureuthers öffentliche Trainerkritik, dazu Veronique Hroneks Kreuzbandriss – der Ruhetag bot Zeit zur Aufarbeitung im Lager der deutschen Skirennfahrer. Im Team-Event wollte sich Alpin-Star Neureuther Schwung für seine Einzelstarts bei der Ski-WM im Riesenslalom an diesem Freitag (17.50 Uhr/ARD) und im Torlauf am Sonntag holen. Stattdessen überwog der Ärger.

In seinen Frust über die deutlich verpasste Medaille bei seinem ersten Auftritt in den USA mischte sich Unverständnis über die PersonalAuswahl der deutschen Trainer. Obendrein schmerzte die Verantwortlichen die Nachricht von Hroneks schwerer Knieverletzung. Die 23-Jährige machte sich noch am Mittwoch, einen Tag nach den enttäuschenden Parallelrennen mit dem Team, auf den Weg nach Deutschland. In München soll sie zeitnah operiert werden, ihre Weltcup-Saison ist vorzeitig beendet.

Ihre Personalie hatte schon zuvor für Gesprächsstoff gesorgt. Neureuther führte das schnelle Ende aller Medaillenhoffnungen im Mannschafts-Wettbewerb auch auf die Entscheidung der Sportlichen Leitung zurück, am Dienstag auf eine Aufstellung von Slalomspezialistin Lena Dürr zu verzichten, und stattdessen auf Viktoria Rebensburg und eben Hronek zu setzen. Frauen-Bundestrainer Markus Anwander konterte Neureuthers Kritik, indem er an Zuständigkeiten und Kompetenzen erinnerte. Sowieso habe Hronek „einfach den besseren Eindruck hinterlassen in der letzten Zeit“, betonte der Trainer. „Es hat sich ja auch bewahrheitet, dass sie das im Griff hat – bis zu dem Zeitpunkt, wo sie ausgeschieden ist.“

Neureuther sah das anders. „Wenn man eine Lena Dürr am Start hat, die eine Slalom-Fahrerin ist, dann kann man nicht ganz nachvollziehen, dass...“, sagte der 30-Jährige in Vail leicht angesäuert, ohne seinen Satz zu beenden. Schon beim Einfahren sei Dürr „gut“ drauf gewesen.

Anstelle von Dürr schickte die Sportliche Leitung neben Neureuther und Youngster Linus Strasser in Rebensburg und Hronek zwei Fahrerinnen auf den technisch anspruchsvollen Kurs, die im Weltcup keinen Slalom fahren oder lange nicht mehr gefahren sind. Ihre besten Leistungen hatten sie in Abfahrt und Super-G gezeigt. Zumindest in Rebensburgs Fall war die Nominierung nicht ganz unberechtigt, gewann die 25-Jährige doch im Riesenslalom 2010 in Vancouver Gold und vor einem Jahr in Sotschi Bronze.

Das Erstrundenduell mit den Kanadiern, die später im Finale gegen Österreich unterlegen waren, ging dennoch prompt verloren.

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