Neuscharrel - Auch in diesem Jahr begann das Dorffest in Neuscharrel wieder mit einem Wettbewerb um den Dorfpokal. Dazu hatten sich sieben Straßenmannschaften und etliche Zuschauer gegen 13.30 Uhr auf dem Sportplatz eingefunden. Ein etwas sonnigerer Nachmittag hätte den Akteuren gut gefallen. Doch auch ohne Sonnenstrahlen zeigten sich Spielteilnehmer und Besucher zufrieden. Zumal ihnen Regenwetter erspart blieb. Das war auch gar nicht vonnöten, denn die Wettkämpfe waren schon nass genug. Wasserbomben und Wasserrutschen standen im Mittelpunkt der Spiele um den Dorfpokal.

Drei Disziplinen mussten durchgespielt werden, bevor der Sieger gekürt werden konnte. Die Mannschaft Achterhörn-Neue Siedlung hatte mit Abstand die höchste Punktzahl erreicht und wurde so Sieger des diesjährigen Dorfpokals. Die Zuschauer hatten ihre wahre Freude an den Spielen. Besonders das Schmierseifen-Bauchrutschen auf der straßenbreiten Folie, genannt „Neue Ludgeristraße“, auf dem Sportplatzrasen sorgte für Belustigung. Eine Strecke von 35,80 Meter war schlussendlich der Bestwert, der auf dem Bauch rutschend unter tosendem Applaus erreicht wurde. Ortsvorsteher Erich Eilers gratulierte den Wettkämpfern und bedankte sich bei allen sieben Straßenmannschaften für die Teilnahme. Er überreichte den Siegern der Mannschaft Achterhörn-Neue Siedlung den Dorfpokal. Martin Deddens nahm diesen für seine Mannschaft entgegen.

Aber der Wettbewerb um den Dorfpokal war nicht alles, was es beim Dorffest zu bestaunen gab.

Den zahlreichen Gästen wurde noch viel mehr geboten. So trugen alle Neuscharreler Vereine mit ihren Ständen zu einem unterhaltsamen Nachmittag auf dem Dorfplatz rund um das Pfarrheim und die Schule bei.

Zum Beispiel gab es neben Kaffee und Kuchen, Bowle sowie Mixgetränken auch Fischbrötchen oder Pizza aus dem Steinbackofen, außerdem ein Torwandschießen, abwechslungsreiche Spiele für Kinder, Mettwurstknobeln, Nistkästen bauen, Auftritte der Kinderchöre und des Musikvereins sowie eine große Tombola.

Mit viel Applaus wurden die Kinderchöre und der Musikverein bedacht.