Urneburg - „Einstimmig“ – das war eines jener Worte, die bei der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Urneburg am Freitagabend im Schützenhaus häufig zu hören waren. Bei allen anstehenden Personalentscheidungen demonstrierten die Mitglieder Geschlossenheit. Auch bei der wichtigsten an diesem Abend: Neue stellvertretende Vorsitzende wurde Linda Schubert.

Die Aufgaben des Vize-Vorsitzenden hatte Schubert nach dem überraschenden Tod von Hans-Hermann Baars vor fast einem Jahr zunächst kommissarisch übernommen. Ihre Wahl löste so etwas wie eine Kettenreaktion aus: Als neue Vize-Vorsitzende gab Linda Schubert den Posten als Damenleiterin ab. Hier rückte die bisherige stellvertretende Damenleiterin Heidrun Lübsen nach. Auf Lübsens alten Posten wählte die Versammlung die bisherige Schießmeisterin Edda Sprung. Deren Nachfolge trat Tobias Petrick an – womit jetzt in der Riege der Schießmeister die Männer unter sich sind.

Zum zusätzlichen Jugendbetreuer wählten die Anwesenden Dennis Gaida, als 3. Vorsitzende bestätigten sie Irene Strudthoff. „Wiederwahl“ hieß es auch bei Waffenwart Egon Schnier.

Viele Hände hatte Vorsitzender André Westermann bei der Vergabe der Jahresmedaillen zu schütteln. Erfolgreich waren: Leandra Popken und Thies Lembke (Rika-Anlage), Jule Petershagen und Carina Lüdeke (Schüler/Auflage), Jule Petershagen und Simon Lenga (Schüler/Freihand) sowie André Henkel (Jugend/Auflage und Jugend/Freihand). Bei den Erwachsenen wurden geehrt: Holger Tönjes und Torben Spille (Herren/Auflage), André Westermann (Herren/Freihand), Herbert Tönjes und Frank Schubert (Altersklasse/Auflage), Peter Schwarz (Altersklasse/Freihand), Birgit Tönjes (Damen/Auflage und Damen/Freihand), Marianne Tönjes (Damen-Altersklasse/Auflage) sowie Linda Schubert (Damen-Altersklasse/Freihand).

Die beste Gesamtleistung brachten André Henkel (Jugend), Torben Spille (Herren) und Birgit Tönjes (Damen) auf die Scheiben.

In seinem Jahresbericht streifte André Westermann die erstmals angebotene Open-Air-Weihnachtsfeier, die sehr gut angenommen worden sei. Etwas mehr Beteiligung wünscht er sich beim Übungsschießen am Donnerstag. Ausdrücklich lobte Westermann die Nachwuchsarbeit im Verein. Im Übrigen hätten Schützen aus Urneburg oft ins Schwarze getroffen – zum Beispiel beim Bundesschützenfest in Adelheide, wo sie in acht von neun Disziplinen die Mannschaftssieger stellten.

Das Schützenfest 2014 wird in Urneburg vom 16. bis 18. August gefeiert.