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NWZonline.de Sport

Außenseiter erinnert an Federers Vergänglichkeit

05.09.2018

New York Als Roger Federer um kurz vor zwei Uhr am frühen Dienstagmorgen versuchte, sein Leiden in Worte zu fassen, sah er nicht wie ein Mann aus, der noch kurz zuvor an seine körperlichen Grenzen gestoßen war. Die extremen Strapazen der heißen New Yorker Nacht, die ihn auf dem Platz nach Luft ringen ließen, waren wie von Zauberhand aus seinem Gesicht verschwunden.

Beim Schweizer blieb die Enttäuschung, dass die Zeit auch vor dem wundersamen Federer nicht halt macht. „Es war eine der Nächte, in denen man kaum Luft bekommt. Damit hatte ich heute Probleme, warum auch immer“, sagte der 37-Jährige, nachdem er dreieinhalb Stunden gegen das Achtelfinal-Aus bei den US Open gekämpft hatte.

Doch das Leiden war vergeblich: Gegen den Australier John Millman, als Weltranglisten-55. krasser Außenseiter, verlor Federer 6:3, 5:7, 6:7 (7:9), 6:7 (3:7). Dabei unterliefen dem 20-maligen Grand-Slam-Champion Fehler über Fehler, während ihm der Schweiß von der Haut tropfte.

Auch Millman hatte Probleme mit den Bedingungen. Bei fast 30 Grad nach Mitternacht und extrem drückender Luft schwitzte der 29-jährige Australier nicht einfach nur. „Ich habe getrieft“, sagte er: „Es war schwer, den Schläger zu halten.“

Federer in seinem beinahe biblischen Tennisalter verkraftete die Hitze nicht mehr und versuchte, sich mit all seiner Erfahrung zu retten. Doch weder die Netzangriffe, noch die Stopps, mit denen er die Ballwechsel kurz halten wollte, funktionierten wie gewünscht. „Alles ist nass. Der Griff, die Hand, und auch die Klamotten sind nass. Das macht alles schwieriger“, sagte Federer und lobte Millman: „John hat unter diesen Bedingungen großartig gespielt.“

Dem Australier war das beinahe peinlich: „Roger ist mein Held. Er hatte nicht seinen besten Tag, und wahrscheinlich war das notwendig, um ihn zu schlagen.“

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