Vechta/Göttingen - Die Bundesliga-Basketballer aus Vechta haben am 13. Spieltag eine schmerzhafte Niederlage kassiert. Bei der BG Göttingen unterlag Aufsteiger Rasta, der phasenweise weit unter seinen Möglichkeiten blieb, mit 65:85 (19:27, 13:18, 12:18, 21:22) und verbleibt mit nur einem Saisonsieg (einer aberkannt) auf dem letzten Tabellenplatz.

Zwar war das Spiel vor 3002 Zuschauern zunächst ausgeglichen. Doch nachdem es 7:7 gestanden hatte, dürfte der eine oder andere unter den mitgereisten rund 100 Rasta-Fans die Hände immer mal wieder über dem Kopf zusammengeschlagen haben. Unzulänglichkeiten in der Rasta-Defense unterstützen den ersten guten Lauf der BG Göttingen, der in der vierten Minute in ein 15:7 für die Hausherren mündete.

Zwar kam Vechta nach einer Auszeit heran (15:19, sechsten Minute), doch dann meldeten sich erneut die Göttinger Schützen zu Wort. Benas Veikalas und Alex Ruoff trafen jeweils von „downtown“ für die BG, und nach zehn Minuten führte sie 27:17.

Der von der Bank gekommene Göttinger Kapitän Dominik Spohr netzte jeweils von jenseits der 6,75 Meter zum 34:19 (13. Minute) und dann zum 37:21 (14.) ein. Nach dem gefühlt x-ten Offensivrebound der Göttinger besorgte Jesse Sanders den Göttingern sogar einen 18-Punkte-Vorsprung (15. Minute). Es folgte eine bessere Phase Rastas. Doch haarsträubenden Fehler warfen den Gast wieder zurück. Die Vechtaer gingen mit einem 32:45-Rückstand in die Pause.

Im dritten Viertel war keine Besserung auf Rasta-Seite zu erkennen. Der bisweilen indiskutable Auftritt der Vechtaer brachte ihnen in der 28. Minute erstmals einen 20-Punkte-Rückstand ein.

In den ersten Minuten des Schlussabschnitts konnten die Südoldenburger noch einmal verkürzen, kamen bis auf 13 Zähler an die BG Göttingen heran. Doch das Aufbäumen gegen die Niederlage war letztlich nicht viel mehr als ein Strohfeuer.