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NWZonline.de Sport

Em-Qualifikation: Niederlande trotz Sieg in Not

12.10.2015

Berlin Oranje braucht ein „voetbal wonder“: Nach einem unspektakulären Pflichtsieg droht das Horror-Szenario für die Niederlande an diesem Dienstag zur bitteren Realität zu werden. Selbst ein Sieg im letzten Gruppenspiel in Amsterdam gegen Tschechien (20.45 Uhr) würde die Elftal nicht mehr vor dem peinlichen K.o. in der EM-Qualifikation retten, wenn im Fernduell um Tabellenplatz drei die Türkei einen Punkt gegen Island holt.

Während Ex-Weltmeister Italien, das hochgehandelte Belgien und Debütant Wales am Sonnabend ihre Tickets für die EM-Endrunde in Frankreich buchten, kam die große Fußballnation Niederlande der Zuschauerrolle einen weiteren Schritt näher. Zwar gewann das Team von Bondscoach Danny Blind mit Mühe 2:1 in Kasachstan, doch drei Stunden später zog die Türkei – auch dank eines Treffers des Leverkuseners Hakan Calhanoglu – mit dem 2:0 in Tschechien nach.

„Oranje packt drei Punkte ein und gewinnt nichts“, schrieb die niederländische Zeitung „AD“ treffend. Nach der WM 2002 droht der Europameister von 1988 wieder ein großes Turnier zu verpassen. Trainer Blind müsste dann sehr wahrscheinlich seinen Stuhl räumen. Auch nach dem knappen Sieg in Kasachstan wurde Kritik am ehemaligen Nationalspieler laut, weil er Torjäger Robin van Persie bei dessen 100. Länderspiel erst drei Minuten vor dem Ende für den Schalker Klaas-Jan Huntelaar einwechselte. „Das macht man nicht mit einem van Persie“, schimpfte Bochums Trainer Gertjan Verbeek.

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Zu allem Überfluss plagen Blind personelle Probleme. Zur langen Verletztenliste um Kapitän Arjen Robben (Bayern München) gesellte sich nun auch Torhüter Tim Krul mit Kniebeschwerden. „Wir befinden uns in einer extremen Situation“, sagte der Bondscoach. Gegen Tschechien muss ein Sieg her, ansonsten ist die minimale Chance auf die Playoff-Spiele im November dahin.

Doch die Türken zweifeln nicht einmal im Ansatz, dass sie im Heimspiel gegen Tabellenführer Island den noch notwendigen letzten Punkt holen: „Erwartet uns in Paris“, schrieb die Zeitung „Hürriyet“.

Riesige Vorfreude auf die EM herrscht auch in Wales, das erstmals bei einer EM-Endrunde vertreten sein wird. Das Nationalteam um Superstar Gareth Bale verlor zwar mit 0:2 in Bosnien-Herzegowina, profitierte aber vom Ausrutscher des Verfolgers Israel (1:2 gegen Zypern). „Das ist die beste Niederlage meines Lebens“, sagte Bale: „Es ist wie ein Traum, der wahr wird. Wir sind auf dem Rasen wie Brüder.“

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