Cloppenburg - Es heißt ja, geteiltes Leid sei halbes Leid. So dürften sich die Oberliga-Handballerinnen des TV Cloppenburg und ihre Vereinskollegen unter der Woche gegenseitig Mut zugesprochen haben. Spielen sie doch beide an diesem Sonntag gegen Mannschaften, auf die man sich schlecht vorbereiten kann, weil nicht klar ist, wer auflaufen wird. Ist es bei den Männern der VfL Fredenbeck II, so ist es bei den Frauen der VfL Oldenburg III. „Wenn die Oldenburgerinnen auf alle die setzen, die sie aus dem zweiten Team und der A-Jugend einsetzen könnten, dürfte es für uns ganz schwer werden“, sagt TVC-Coach Theo Niehaus vor dem Duell in Oldenburg am Sonntag ab 15 Uhr.

Und dabei will der fünftplatzierte Gast bei den auf Rang acht rangierenden Oldenburgerinnen nach nur einem Punkt in den letzten drei Spielen unbedingt zurück in die Erfolgsspur finden. „In Stade kann man verlieren, gegen Schüttorf haben wir nicht so gut gespielt, uns aber immerhin noch einen Punkt erkämpft, aber gegen Dinklage wäre sicher mehr drin gewesen“, sagt Niehaus, der weiß, dass die VfL-Dritte zuletzt reichlich Verstärkung bekommen hat. Deshalb wirkt das Hinspiel auf den TVC-Trainer auch nicht als Mutmacher. Den 25:21-Erfolg hatte der TVC gegen einen nur leicht verstärkten VfL eingefahren. Optimistisch ist Niehaus dennoch, lichtet sich doch langsam das TVC-Lazarett. So sind nun auch Tatjana Hofmann und Johanna Koopmeiners wieder einsatzfähig. Marina Laeseke, Laura Lübbe und Jana Fiswick fallen dagegen weiter aus.