Nordenham/Berlin - Die Vorrundenspiele beim Bundesentscheid in Berlin verliefen für das Floorball-Team der Oberschule I verheißungsvoll, aber zum Turniersieg reichte es am Ende doch nicht. Die Nordenhamer Mannschaft musste sich im Endspiel der Konkurrenz aus Heidenau mit 1:4 geschlagen geben.

Die elf Floorballer der Oberschule hatten sich am Sonntag mit ihren Betreuern Christine Ohmann und Sebastian Erstling auf die Reise in die Bundeshauptstadt gemacht. Das Nordenhamer Team war als Sieger des Landesentscheides in der Wettkampfklasse III für das Turnier in Berlin qualifiziert. Die Mannschaft übernachtete in einem Hostel in Friedrichshain und versuchte, noch ein wenig Schlaf vor dem großen Tag zu finden.

Mit der S-Bahn ging es am Morgen darauf in Richtung Olympiapark. Die Anspannung stieg mit jeder Haltestation weiter an. Aufgrund der starken Leistungen bei den vorausgegangenen Turnieren hofften Spieler und Betreuer auf einen Platz auf dem Treppchen.

In der Vorrunde trafen die Nordenhamer auf die Schulmannschaften aus Berlin, Preetz (Schleswig-Holstein), Henningsdorf (Brandenburg) und Bautzen (Sachsen). Das OBS-Team konnte alle Gruppenspiele für sich entscheiden und gewann mit 5:1 gegen Berlin, mit 9:5 gegen Preetz, mit 5:4 gegen Henningsdorf und mit 4:1 gegen Bautzen. Im Halbfinale feierte die Mannschaft den nächsten Sieg. In einem dramatischen Spiel setzte sich die Oberschule mit 3:2 gegen das Team aus Lauenburg (Schleswig Holstein) durch.

Im Endspiel erwies sich Heidenau allerdings als ein zu starker Gegner. Nach der 1:0-Führung gelang den Nordenhamern kein weiterer Treffer mehr, während das Team aus Sachsen viermal einnetzen konnte.

Die Enttäuschung über die Niederlage war aber schon wieder verflogen, als die Spieler bei der Siegerehrung den Pokal und die Medaillen für ihren zweiten Platz überreicht bekamen. Mit diesem schönen Erfolg im Gepäck tritt die Mannschaft an diesem Mittwoch die Heimfahrt an. Zum Team der Oberschule I gehören Kim Wache, Leonie Poppe, Madita Hoppe, Sina Wilke, Thorge Behrmann, Enes Celik, Canel Kahveci, Caner Karaboyun, Connor Emmert, Luca Köchel und Bastian Schwiede.