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Handball Nordenham droht Engpass auf Kreisläufer-Position

Wesermarsch - In den Handball-Landesklassen mit Wesermarsch-Beteiligung kämpfen an diesem Wochenende die HSG Blexer TB/SV Nordenham und die HSG Stedingen um den Anschluss an die Spitzengruppe ihrer jeweiligen Liga. Beide haben schlagbare Gegner vor der Brust.

Die Oberliga-Reserve des Elsflether TB hat dagegen eine harte Nuss zu knacken. Sie spielt gegen den in dieser Saison noch ungeschlagenen VfL Rastede.

Landesklasse Weser-Ems

Elsflether TB II – VfL Rastede (Sonnabend, 17 Uhr). Beim ETB gab es während der dreiwöchigen Pause einen Wechsel auf der Trainerbank. Eduard Goosmann legte sein Amt aus zeitlichen Gründen nieder. Sein Nachfolger ist Axel Jung. Dadurch wird sich auch die Spielweise beim Aufsteiger etwas ändern – zumindest in der Abwehr.

Neue Spielweise

„Unser neuer Trainer möchte gerne mit einer offensive 1:5-Deckung spielen lassen“, sagt Rechtsaußen Viktor Schwarz. So soll der Gegner unter Druck gesetzt werden. Die Ballgewinne sollen zu schnellen Gegenstößen führen. Gegen Rastede hängen die Trauben hoch. Die Ammerländer stehen mit 6:0 Punkten glänzend da.

„Wir wollen gewinnen, aber wir müssen auch realistisch sein“, sagt Schwarz. Es werde nicht leicht, gegen den VfL zu punkten.

TV Neerstedt II – HSG Blexer TB/SV Nordenham (Sonntag, 13 Uhr). Klare Sache – zumindest auf dem Papier. Die Gastgeber sind nach drei deutlichen Niederlagen Tabellen-Letzter, während die Nordenhamer mit 4:2 Punkten ordentlich in die Saison gestartet sind. „Neerstedt hatte aber auch starke Gegner“, betont HSG-Trainer Daniel Pargmann.

Besonders Rückraumspieler Torben Schachtschneider sollte sein Team im Blick behalten. „Er hat uns schon öfter mal große Probleme bereitet“, sagt Pargmann. Eventuell wird der Coach sogar selbst auflaufen, weil mit Rene Stuhrmann der einzige Kreisläufer wegen einer schweren Prellung auszufallen droht. Außerdem werden Darius Block und Lukas Redeker fehlen.

Landesklasse Bremen

SG Arbergen-Mahndorf – HSG Stedingen (Sonnabend, 19.15 Uhr). Die HSG begibt sich auf unbekanntes Eis, denn über die Spielweise der Hausherren ist ihr nicht sonderlich viel bekannt.

Detailarbeit

Doch das Hauptaugenmerk richten die Stedinger ohnehin auf sich selbst. In der dreiwöchigen Herbstpause haben sie zwar keine revolutionären Neuigkeiten einstudiert. „Aber wir haben an den Feinheiten gearbeitet“, sagt Betreuer Hartmut Kranz. Die Trainingsbeteiligung sei sehr gut gewesen. „Jetzt lassen wir uns überraschen, ob sich die Arbeit auch ausgezahlt hat“, sagt Kranz. Das Ziel sei klar gesteckt: „Wir wollen zwei Punkte holen. Was anderes kommt nicht in Frage.“

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