Nordenham - Verloren haben die Fußballer des ESV Nordenham in der Jade-Weser-Hunte-Liga auch das zweite Heimspiel: Gegen den VfL Bad Zwischenahn kassierte der Aufsteiger am Freitagabend eine 2:3 (1:2)-Niederlage. Die Ammerländer waren ein verdienter Sieger. Die spielerischen Vorteile lagen auf ihrer Seite.
ESV-Trainer Thorsten Rohde war trotz der Niederlage nicht geknickt: „Wir haben kämpferisch überzeugt. Es war zudem eine erhebliche Steigerung im Vergleich zum ersten Heimspiel.“
Die Eintracht spielte aber nicht immer klug: Sie operierte mit vielen lang geschlagenen Bällen. Dem ESV gelang nach sehenswerter Vorarbeit von Dominik Schwarting durch Jan Drieling dennoch die Führung.
Blatt gewendet
Der VfL wendete das Blatt aber noch vor der Halbzeit, denn Julius Zaher und Philipp Bermsen machten mit ihren Toren aus dem Rückstand eine 2:1-Führung.
Ole Drieling glich per Foulelfmeter aus. Schwarting war zuvor im Strafraum gefoult worden. Hoffnung auf den ersten Heimsieg keimte auf. Die Kurstädter zeigten sich jedoch nicht geschockt. Tim Brunken traf zum Endstand von 3:2.
VfL-Trainer Stefan Jasper analysierte: „Im Durchgang eins waren wir klar spielbestimmend. In der zweiten Halbzeit haben wir zum Ende hin ein wenig die Übersicht im Spiel nach vorne verloren.“
Rabenschwarzer Tag
Einen rabenschwarzen erwischte bei der Heimelf Torwart Christoph Müller. Mindestens zwei der drei Gegentore waren haltbar. Rohde nahm es gelassen: „Daran wird er reifen.“
Yannik Rebehn hatte beim ESV kurzfristig wegen einer Magenverstimmung absagen müssen. Seinen Part in der Nordenhamer Innenverteidigung übernahm bravourös Ole Drieling, dessen Rotsperre abgelaufen war.
Tore: 1:0 Drieling (27.), 1:1 J. Zaher (28.), 1:2 Bermsen (31.), 2:2 O. Drieling (64., Foulelfmeter), 2:3 Brunken (70.)
ESV: C. Müller - O. Drieling, Schwarze, J. Rebehn, Rimkus, Cordes, J. Drieling, Plate. Schwarting, M. Müller (80. Will), Lotz.
