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Fußball Rohde fordert Kreativität und Teamgeist

Hergen Hadeler

Nordenham - Mit nur zehn Punkten aus 16 Spielen halten die Fußballer des ESV Nordenham die Rote Laterne in der Kreisliga Jade-Weser-Hunte fest in der Hand. Sieben Zähler beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer. Trainer Thorsten Rohde gibt sich kämpferisch: „Fußballerisch können wir die Liga halten. Wir haben uns nicht aufgegeben und werden alles Mögliche für den Ligaverbleib unternehmen.“

Personelle Veränderungen hat es bei der Eintracht in der Winterpause gegeben. Dominik Schwarting und die Brüder Jean-Claude und Yannik Rebehn wechseln zum Ligakonkurrenten SR Esenshamm.

Spieler reaktiviert

Neu zum Kader des ESV ist Fadi Ibrahim vom 1. FC Nordenham gestoßen. Reaktiviert wurden Manuel Müller und Dominic Speckels. Rohde stehen für die Mission Klassenerhalt 19 Spieler zur Verfügung. Heiß auf die Rückserie ist auch Sturmführer Olaf Speckels, der in guter Form ein gefährlicher Torjäger ist.

Der ESV-Coach nennt einige Gründe, die unbedingt verbessert werden müssen: „Unter anderem müssen wir mehr Kreativität in unserem Spielaufbau einbringen.“ Auch er hat gesehen, dass seine Torhüter den Ball oft lang nach vorne schlugen und nur selten einen Abnehmer gefunden haben. Die Folge: Die Mittelfeldspieler können offensiv nicht glänzen und vergeuden ihre Kräfte mit unnötiger Laufarbeit.

Rohde ließ zudem wissen, dass ein neuer Teamgeist entstehen soll. Der habe in der Hinrunde nicht immer gestimmt. „Es gab zu viele kleine Querelen innerhalb der Mannschaft.“

Seine Torhüter Christoph Müller und Kevin Ahlers müssten sich verbal mehr einbringen, fordert Rohde. „Sie haben das Geschehen stets in voller Breite vor sich und müssen den Vorderleuten vor allem defensiv klare Anweisungen machen.“

In den Begegnungen bis Weihnachten machte es sich der ESV bei Niederlagen oftmals einfach: Immer wieder begründete man die Pleiten mit den Entscheidungen des Unparteiischen. „Das wird sich ändern. Im Endeffekt haben wir es doch nur selbst in der Hand“, sagt Rohde.

Heimstärke benötigt

Mit guten Leistungen hatte es die Mannschaft bis zum vergangenen Sommer geschafft, sogar Fans vom 1. FC Nordenham zum Sportplatz im Ortsteil Großensiel zu locken. Diese blieben in dieser Saison wegen der nicht überzeugenden Leistungen jedoch nach und nach aus. Fest steht: Zwei Siege aus der Hinrunde gegen den 1. FC Nordenham und die SG Wangerland/Tettens reichen nicht zum Klassenerhalt. Die verloren gegangene Heimstärke muss der ESV zurückgewinnen. Sonst gibt es am Ende ein böses Erwachen. Wichtig wird eine gute Vorbereitung aller Kaderspieler sein, damit die Mannschaft sich konstant präsentiert. Nicht nur Torjäger Jan Drieling, der bisher acht Saisontore geschossen hat, könnte davon profitieren

Bevor am 1. März die Rückrunde beim VfL Bad Zwischenahn startet, sollen fünf Testspiele abgeschlossen werden. Fest stehen die Partien gegen Ezidxan Wilhelmshaven (9. Februar, 16 Uhr, Plaatweg), TV Jahn Delmenhorst (16. Februar, 16 Uhr, Plaatweg) und AT Rodenkirchen (22. Februar, 19.30 Uhr/auswärts). Zwei weitere Kontrahenten werden noch gesucht.

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