Nordenham - Die Handballer der HSG Blexer TB/SV Nordenham bleiben das sieglose Tabellen-Schlusslicht der Landesklasse Nord. Die Mannschaft von Trainer Daniel Pargmann verlor am Samstag das Heimspiel gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II mit 28:31. Zur Pause hatte sie noch mit 14:13 geführt.
Pargmann war mit der Leistung seiner Mannschaft weitgehend zufrieden. „Ich kann ihr keinen Vorwurf machen. Sie hat nicht schlecht gespielt und gut gekämpft. Bis auf ein paar technische Fehler war das eine ansehnliche Partie.“ Zugleich stellte er klar: „Wir haben eigentlich nicht gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg verloren. Wir haben gegen die HSG Stedingen verloren.“
Hintergrund: In der Gruppenbührer Reserve spielen seit dieser Saison zahlreiche Spieler, die zuvor für die HSG Stedingen auf Torejagd gegangen waren: Sören Döhle schenkte den Nordenhamern sieben Treffer ein, Marcel Tytus und Basti Friese waren jeweils drei Mal erfolgreich, während Nicolas Nolte zwei Mal traf. Gerade Friese habe laut Pargmann in der Schlussphase viel Verantwortung übernommen.
Zunächst war die Partie ausgeglichen. Mitte der ersten Hälfte setzten sich die Nordenhamer erstmals ab (10:6/19.). Grüppenbühren tat sich laut Pargmann schwer, kämpfte sich aber noch vor der Pause bis auf einen Treffer heran. Der Vorsprung hätte aber größer sein müssen, sagte Pargmann. Unmittelbar nach dem Wechsel lagen die Gastgeber meist mit einem Tor vor vorne. Die Gäste zogen stets nach, ehe sie in der 48. Minute mit 23:22 erstmals in Führung gingen.
Anschließend lief es anders herum. Grüppenbühren führte knapp, die Nordenhamer glichen aus – bis Friese in der 56. Minute erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung für die Gäste herauswarf. Zwar konnte Hauke Mehrtens noch ein Mal verkürzen. Aber die Grüppenbührer ließen sich den Vorsprung nicht mehr nehmen.
Letztlich hätten wenige Kleinigkeiten das Spiel entschieden, meinte Pargmann. Mit etwas mehr Erfahrung und einer größeren Auswahl auf der Bank wäre mehr drin gewesen, sagte er. Einziger Kritikpunkt sei das Abwehrverhalten seines Teams gewesen. „Wir haben viel zu viele Gegentore kassiert, weil wir hinten nicht wirklich Zugriff gekriegt haben“, meinte der der Nordenhamer Trainer.
HSG: Timon Hünnekens - Uhse (4), Arens (4), Kevin Hünnekens (1.), Mehrtens (6/2), Stuhrmann (6), Palm (2), Pargmann, Lankenau, Patzke (5/3).
Stationen: 2:2 (3.), 6:4 (11.), 7:6 (15.), 10:6 (19.), 12:10 (26.), 13:12 (29.), 14:13 (30.), 15:15 (34.), 22:23 (48.), 25:27 (56.), (28:30 (60.), 28:31 (60.).
