Nordenham - Es hat ein wenig gedauert, aber nun ist es vollbracht: Im zwölften Anlauf haben die Landesklassen-Handballer der HSG Blexer TB/SV Nordenham am Samstag ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Das Heimspiel gegen die SFN Vechta gewann die Mannschaft von Trainer Daniel Pargmann mit 30:26 (13:12). Die Rote Laterne gab die HSG an den OHV Aurich II ab.

Die Nordenhamer hatten noch eine Rechnung wegen des Hinspiels offen. Nicht, weil sie es mit 24:27 verloren hatten, sondern weil die Sportfreunde Niedersachsen der -Bitte um Spielverlegung nicht nachgekommen waren. Entsprechend motiviert begannen die Hausherren. Schon nach sechs Minuten lagen sie mit 6:1 vorne. „Vielleicht haben wir am Anfang sogar zu viel Gas gegeben“, sagte Pargmann. Denn anschließend kamen die Gäste immer näher heran.

„Es war aber irgendwie zu jeder Zeit klar, wer dieses Spiel gewinnen wird“, meinte Pargmann. Auch wenn sich sein Team immer wieder einmal Zeit zum Verschnaufen nahm, habe die Körpersprache jederzeit gestimmt. Jeder einzelne Spieler habe sich in den Dienst der Mannschaft gestellt.

Paradebeispiel war Lukas Patzke. Der Spielmacher beendete die Partie zwar ohne eigenen Treffer, glänzte aber als Passgeber. Er setzte nicht nur seine Halben in Szene, er war auch immer wieder für gelungene Kreisläuferanspiele verantwortlich. Dort trumpfte René Stuhrmann auf. Er erzielte neun Treffer. Ebenfalls neun Mal erfolgreich war Tomke Arens, der vor allem von der starken Abwehrarbeit profitierte. „Sieben seiner Tore hat Tomke nach Gegenstößen geworfen“, sagte Pargmann.

Zur Pause war es noch relativ eng (13:12). Aber zu Beginn des zweiten Abschnitts setzten sich die Nordenhamer schnell ab und hielten den Vorsprung bis zum Ende. Gefahr, die Führung noch zu verspielen, bestand zu keiner Zeit. „Im Kreise unserer Möglichkeiten haben wir ein gutes Spiel gemacht“, sagte Pargmann.

HSG: T. Hünnekens, Strahlmann (1/1) – Arens (9), Stuhrmann (9), Voskamp (6/4), K. Hünnekens (3), Mehrtens (2), Palm, Pargmann, Patzke.

Spielstationen: 6:1 (6.), 7:5 (15.), 10:6 (19.), 13:12 (30.), 20:15 (41.), 25:20 (49.), 30:26 (60.).