NORDENHAM - Regattasegeln auf der Weser: Die Strecke bis Sandstedt und zurück betrug rund 20 Seemeilen. Diesen Törn absolvierten Jan Sommer und Robin Behm mit ihrem Katamaran „Catamanie“ in einer Stunde, 24 Minuten und 13 Sekunden. Die Crew, die mit dem Wind bestens zurechtkam, siegte auch nach berechneter Zeit.
Gute Bedingungen
Der Wind blies mit drei bis vier Windstärken aus Nord-Nordost. Es herrschten also gute Bedingungen für die Segelschiffe der Nordenhamer Sportboothafengemeinschaft (NSG). 27 Boote beteiligten sich an der Wettfahrt um das Blaue Band.
Es musste kaum gekreuzt werden auf der Weser. Und auch die Spinnaker wurden nach Auskunft von Regattaleiter Patrick Eilers selten benötigt. Dennoch bereitete es den Skippern großen Spaß, auch das letzte Tuch zu setzen.
Auf der Weser in Höhe der Tonne 83 hatte Alfred Holst von seiner „Tina von Blexen“ aus die Regatta gestartet. Es nahmen Skipper von der Steggemeinschaft Bremen/Nordenham, dem Segelclub Nordenham und den Wassersportvereinen Nordenham und Blexen teil.
Neben dem Sieger nach gesegelter Zeit wurde auch der Gewinner nach berechneter Zeit ermittelt. Dabei liegt den Berechnungen für Segelregatten der sogenannte Yardstickwert zugrunde. Das System erlaubt es, Jollen oder Yachten unterschiedlicher Bauform in einer Regatta gegeneinander antreten zu lassen. Jeder Bootsklasse wird dabei eine ermittelte Yardstickzahl zugeordnet, die die Leistungsfähigkeit des Bootes widerspiegelt. Bei einer Regatta wird dann für alle Teilnehmer die gesegelte Zeit gemessen und mit der Yardstickzahl nach einer Formel umgerechnet. Und auch dabei hatte die „Catamanie“-Crew die Nase vorn.
Zeit berechnet
Jan Sommer und Robin Behm erhielten das Blaue Band. Den zweiten Platz nach berechneter Zeit belegte der Steuermann Horst Lüntzmann mit „Silaka“ vom Club Steggemeinschaft Bremen/Nordenham. Den dritten Platz erzielte Steuermann Armin Freitag mit „Janka“, Segelclub Nordenham.
Den zweiten Platz nach gesegelter Zeit belegte Steuermann Stefan Höpken „Solana 2“, Wassersportverein Nordenham. Der dritte Platz ging an Horst Lüntzmann („Silaka“).
