NORDENHAM -
Der Nordenhamer Springreiter kann mit der Saison 2006 bislang zufrieden sein. Doch die Entwicklung soll noch weiter gehen.
NORDENHAM/WMZ - Steffen Höpken sammelte bislang reichlich vordere Platzierungen in der Reitsportsaison 2006 und freut sich deshalb auch auf das Turnier am Sonnabend und Sonntag, 24. und 25. Juni, in Blexen. 13 Ränge im Vorderfeld zeugen vom Talent des Nordenhamers. Die enge Zusammenarbeit zwischen Mensch und Pferd machen für den 16-Jährigen das Reiten Tag für Tag immer wieder interessant. Schon im Alter von sechs Jahren hatte er die Leidenschaft für diesen Sport entdeckt.Vor zehn Jahren überzeugte er seine Mutter Susanne davon, unbedingt zum Reitunterricht beim Pony-Club Nordenham angemeldet werden zu müssen. Zunächst stand für den Youngster vier Jahre lang Dressur- und Springunterricht an, ehe der damals Zehnjährige sich entschied, auf Turnieren nur noch an Springwettbewerben teilzunehmen. Im Leistungsbereich der E-Klasse und A-Klasse konnte Steffen Höpken einige vordere Platzierungen mit dem Pony erreiten.
Doch vor dreieinhalb Jahren wurde der Nordenhamer zu groß für sein Pony. Er wechselte auf den heute neunjährigen Wallach „Palermo“. Palermo ist ein reines Springpferd. Das Duo verstand sich auf Anhieb und bildet seitdem zusammen ein tolles Team. So verwunderte es nicht, dass Steffen Höpken auf den großen Turnieren wie dem Jugendchampionat in Vechta, den Landesmeisterschaften in Rastede und auch der Oldenburger Pferdewoche erfolgreich teilnahm.
Im Jahr 2005 holte Steffen Höpken seine erste Platzierung bei einem Springen der Klasse M. Seitdem ist er Mitglied in der Reitgemeinschaft Dangast, wo er zusammen mit Jan Filmer, Hanna Kallage und Greta Funke sogar die Kreismeisterschaft verbuchen konnte. Zum erfolgreichen Duo Pferd und Reiter gehört auch ein guter Trainer, den Steffen Höpken in der Springtrainerin Dorien de Vocht (Wapeldorf) besitzt. Sie weiß genau, wie das Training für ihre beiden Schützlinge auszusehen hat. Und die Erfolge blieben nicht aus. So hat Steffen Höpken 2006 bereits acht Platzierungen bei L-Springen erreicht und dabei in Höven gewonnen. Drei Platzierungen bei M-Springen sowie zwei Platzierungen mit der Mannschaft in A-Springen kamen bislang dazu. Dafür trainiert der Nordenhamer sehr fleißig. ,,So etwa eineinhalb Stunden verbringe ich täglich mit dem Reiten“, berichtet er.
Steffen Höpken freut sich, dass es zurzeit so gut läuft, betont aber, wie wichtig es sein wird, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. ,,Langfristig möchte ich gerne an S-Springen teilnehmen“, lauten seine Zukunftspläne. Und auch die berufliche Zukunft des 16-Jährigen stimmt den Nordenhamer äußerst positiv. Bei Airbus wird er nach Ende der Schulzeit im August 2006 eine Ausbildung zum Fluggeräte-Mechaniker antreten können, womit er für sein Motto zusätzliche Bestätigung erhielt: „Erst kommt die Schule oder im August die Ausbildung, dann die Reiterei“, betonte Steffen Höpken.
