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Tennis Nordenhamer starten voller Zuversicht

NORDENHAM - Nach der Strukturreform geht es für die Tennis-Mannschaften des SV und des TK Nordenham in der an diesem Sonnabend beginnenden Punktspielsaison der offenen Klasse darum, sich in der neuen Region „Jade-Weser-Hunte“ zu etablieren. Der TKN hat die Chance, zum zweitstärksten Verein in den offenen Klassen zu werden. Dabei müssen es alle drei Herrenteams in ihren Staffeln mit dem Wilhelmshavener THC aufnehmen, der der schärfste Konkurrent in der Region um die Platzierung hinter dem Oldenburger TeV ist.

Anders als im Vorjahr, als er für alle Teams den Klassenerhalt als Ziel gesetzt hatte, will TKN-Spielertrainer Christopher Brandau diese Wintersaison mit seinen drei Mannschaften im oberen Drittel beenden. Warum der TKN das Zeug dazu hat, begründet der 26-Jährige mit dem außergewöhnlich hohen Nordenhamer Teamgeist: „Der Zusammenhalt ist sehr stark. Die Jungs verstehen sich, weshalb es mir als Spielertrainer riesigen Spaß macht.“

Aus allen Richtungen

Was gegen einen Erfolg der Ersten Herren in der Verbandsliga spricht, sind der letztjährige Landesliga-Abstieg sowie die Tatsache, dass das Team studien- und berufsbedingt nicht ein einziges Mal in der kompletten Besetzung mit Stefan Harms, Steffen Trumpf, Mark Fitschen und Brandau selbst trainieren konnte. „Das spricht aber auch für das Team, dass alle zur Saison immer wieder zusammenfinden, obwohl wir aus allen Himmelsrichtungen anreisen.“

Die Individualvorbereitung sei gut gewesen, jetzt müsse gegen den TC Stelle an diesem Sonnabend (Beginn: 17.30 Uhr) gleich ein guter Start gelingen. Erstmals wird Christopher Brandau vor Steffen Trumpf an den beiden Mittelpositionen spielen.

Weil mit Stefan Diekmann der fünfte Mann des Teams berufsbedingt nicht zur Verfügung steht, wird die Mannschaft bei einem Stammspielerausfall von Akteuren aus der zweiten Mannschaft ergänzt. Diese zeigten im Training bereits ihr großes Potenzial, erzählt Brandau: „Das war eine gute Vorbereitung. Mit Jannik Schultze und Robert Helek konnten wir zwei neue Spieler in die Bezirksliga-Mannschaft integrieren. Wenn die anderen Stammspieler lernen, dass sie an sich glauben können und positiver auf dem Platz denken, ist das Saisonziel erreichbar. Die Truppe ist für alle Überraschungen zu haben.“ Um das nötige Selbstvertrauen aufzubauen, seien deshalb besonders Punkte in den ersten beiden Spielen wichtig.

Bezüglich des TKN III ist Brandau überzeugt davon, dass sich die jüngeren Spieler in der Kreisliga von „Trainings- zu Punktspielweltmeistern“ entwickeln werden: „Die gesamte Mannschaft hat mit viel Einsatz trainiert. Jetzt werden die Jungs auch Spiele gegen gleichstarke Gegner für sich entscheiden.“ Marius Heilmann spielt als jüngster Akteur des Teams seine erste komplette Saison, Marco Schnakenberg und Björn Müller unterstützen das junge Team mit ihrer Erfahrung.

Jung und dynamisch

Ähnlich jung und dynamisch werden die SVN-Herren in der Bezirksklasse aufschlagen. Allerdings stellt sich die Frage, wie sie den Abgang von Hendrik Ostendorf zum TV Varel II verkraften. Am vierten Spieltag spielt Ostendorf wieder in der SVN-Halle – diesmal allerdings in den Vereinsfarben der Vareler.

Das einzige Wesermarschderby der Saison bestreiten die Tennisdamen von SVN und TKN: Am 22. Januar ist diesmal der von Jens Kuhle trainierte TKN der Gastgeber, nachdem im Vorjahr die SVN-Damen beim 1:5 das Heimrecht hatten. Hinter dem Derby steht bislang jedoch noch ein kleines Fragezeichen, da laut SVN-Mannschaftsführerin Magdalena Eger noch nicht klar ist, ob der Mannschaft in dieser Punktspielrunde genügend Spielerinnen zur Verfügung stehen.

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