Nordenham - Die Chance ist groß: Und man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass sie sie nutzen werden: Die Volleyballerinnen des SV Nordenham III können am letzten Spieltag der Saison auf Rang zwei der Kreisliga springen. Damit würden sie den Aufstieg in die Bezirksklasse perfektmachen. Am Sonntag erwarten sie in der Sporthalle Friedrich-August-Hütte das punktlose Schlusslicht VfL Rastede (Beginn: 11 Uhr) und anschließend den Tabellenvierten Oldenburger TB V.
Bezirksklasse: SV Nordenham - Oldenburger TB IV und TV Jeddeloh II (Sonnabend, 15 Uhr, Friedrich-August-Hütte). Nordenhams Erste empfängt am letzten Spieltag den Tabellenvierten aus Oldenburg und den Tabellensiebten aus dem Ammerland. Sie belegt einen guten Mittelfeldplatz und kann den Spieltag laut Trainer Stefan Plewka locker angehen. „Deshalb werden auch alle Spielerinnen noch mal Einsatzzeiten bekommen.“ Er ist mit der Saison zufrieden. Die Mannschaft, die im Jahr zuvor aus der Bezirksliga abgestiegen ist, habe ihr Ziel erreicht.
Allerdings habe sie durchaus einige Hürden überwinden müssen. Wegen der „dünnen Personaldecke“ (Plewka) habe das System oftmals umgestellt werden müssen. Zudem hätten die Spielerinnen häufig auf Positionen spielen müssen, die sie normalerweise nicht bekleiden. Deshalb freut sich der Coach umso mehr über die „sehr verlässliche Unterstützung“ aus der dritten Mannschaft.
Kreisliga: SV Nordenham III - VfL Rastede und Oldenburger TB V (Sonntag, 11 Uhr, Friedrich-August-Hütte). Die Nordenhamer Mannschaft von Trainerin Lyndzey Mowatt ist vor dem letzten Spieltag Tabellendritter mit 27 Zählern. Der derzeitige Tabellenzweite aus Neuscharrel hat 28 Punkte, aber auch schon alle Saisonspiele absolviert. Die Nordenhamerinnen können also die Vizemeisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg feiern – wenn sie ihre Pflicht erfüllen. Die Mannschaft aus Rastede hat in dieser Saison erst einen einzigen Satz gewonnen. Das Hinspiel entschieden die Nordenhamerinnen spielerisch leicht für sich.
Gegen den OTB erwartet Lyndzey Mowatt ein enges Spiel. Sie muss das System umstellen, weil nur eine Stellspielerin einsatzfähig ist. Im Training habe das Läufersystem schon recht gut geklappt, so dass die Trainerin hofft, dass es zu zwei Siegen reicht.
