Nordenham - An ungewohnter Stelle tragen die Weser-Ems-Liga-Handballer der HSG Blexer TB/SV Nordenham am Sonnabend ihr Heimspiel gegen den TV Neerstedt II aus. Durch das Dach der ursprünglich angesetzten Sporthalle Luisenhof regnete es in der Nacht zu Donnerstag durch. Deshalb findet die Partie um 16.30 Uhr in der Sporthalle in Friedrich-August-Hütte (FAH) statt.

HSG-Trainer Christoph Holitschke war verwundert über die Verlegung nach FAH, weil die dortige Sporthalle eigentlich für Handballspiele nicht vorgesehen ist. „Das ist auch für uns wie ein Auswärtsspiel“, meint der Coach.

Trotzdem findet Holitschke einige Gründe, die gegen den Tabellen-Zweiten für seine Mannschaft sprechen. „Wir haben durch die beiden letzten Auswärtssiege Selbstvertrauen gewonnen“, sagt der Trainer. Außerdem gehöre seine Deckung zu den besten der Liga. Durch die Ballgewinne hinten will Holitschke zu einfachen Toren nach Gegenstößen kommen, ohne aber dabei den Defensiv-Gedanken zu vernachlässigen. „Ich sage den Jungs immer, dass sie schnell nach vorne spielen sollen, aber doppelt so schnell wieder zurücklaufen sollen“, so Holitschke.

Das Hinspiel verlor die HSG mit 29:36. „Die Neerstedter haben einige Spieler in ihren Reihen, die auch das Format haben, in deren Oberligamannschaft zu spielen“, so Holitschke. Bei der HSG kehrt Kreisläufer Rene Stuhrmann in den Kader zurück. Dafür fallen die beiden Rechtsaußen Leon Uhse und Lukas Patzke aus. Auf dieser Position muss Holitschke rotieren und wahrscheinlich Kevin Hünnekens oder Konstantin Gontscharuk das Vertrauen schenken.