Nordhorn - Ihre Chancen im Kampf gegen den Oberliga-Abstieg haben die Tennisspieler des OTeV II durch ein 4:2 bei Sparta Nordhorn deutlich verbessert. Nach dem ersten Sieg seit Anfang Januar in der zweithöchsten Winter-Spielklasse können sich die mit nun 6:6 Punkten fünftplatzierten Oldenburger am letzten Spieltag am kommenden Samstag (13 Uhr, Johann-Justus-Weg) eine Niederlage gegen die schon als Meister feststehenden Hildesheimer (11:1) leisten – wenn der auf Abstiegsrang sechs lauernde Wilhelmshavener THC (5:7) parallel nicht beim TSC Göttingen gewinnt.

Maßgeblich verantwortlich für den zweiten Saisonsieg (zudem jeweils zwei Unentschieden und Niederlagen) waren OTeV-II-Kapitän Sebastian Strehle und Ole Heine. „Wahrscheinlich hat ,Strulli’ das beste Match seines Lebens gemacht“, meinte Trainer Daniel Greulich zum 6:2, 6:3 von Strehle gegen den Niederländer Julian Lardinois. Der ebenfalls aus dem Nachbarland stammende Maikel Borg gewann das Spitzenspiel gegen Oldenburgs Jan Heine ebenfalls 6:2, 6:3.

Dessen Bruder Ole feierte gleich zwei Siege im Champions-Tiebreaks. Im Einzel bezwang er Loris Günther 2:6, 7:5, 12:10, im Doppel sprang gemeinsam mit Mannschaftsführer Strehle ein 6:3, 6:7, 10:8 gegen Günther und Lardinois heraus.

Das 2:6, 3:6 von Jan Heine und Gian-Luca Blöcker gegen Borg und Bastian Grönefeld fiel nicht negativ ins Gewicht, weil Christian Rohling zuvor im Einzel in seinem ersten Oberliga-Spiel in diesem Winter für den dritten Punkt der Oldenburger gesorgt hatte. Er bezwang den 37-jährigen Bruder der ehemaligen Weltklasse-Spielerin Anna-Lena Grönefeld (35) mit 6:4, 6:2. Er sei stolz auf diese Leistung und alle Beteiligten, sagte Greulich.