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NWZonline.de Sport

Neue Regeln Für Sportbetrieb: Was ist im Training jetzt eigentlich erlaubt?

08.07.2020

Nordwesten Die niedersächsische Landesregierung hat in dieser Woche erneut die Corona-Regeln im Sport gelockert. Vor allem Mannschaftssportler dürften aufgeatmet haben: Im Fußball, Basketball, Handball und Co. ist wieder sportartspezifisches Training möglich – nämlich mit Kontakt und in Mannschaftsstärke. Allerdings gelten Auflagen wie die Dokumentationspflicht. Ein Spielbetrieb ist indes nicht möglich. Was ist erlaubt und was (noch) nicht?

Welche Regeln gelten für sportliche Betätigung ?

Im öffentlichen Raum wie auch auf öffentlichen und privaten Sportanlagen ist die Ausübung von Sport für eine unbegrenzte Anzahl von Personen kontaktlos, mit Abstand von zwei Metern, erlaubt. Ein Mund-Nasen-Schutz muss beim Sport nicht getragen werden. Personen, die zusammen wohnen (ein Hausstand), dürfen auch ohne Abstand zusammen trainieren. Und seit Montag ist auch die „Sportausübung mit Kontakt in festen Kleingruppen von nicht mehr als 30 Personen“ erlaubt.

Also dürfen z.B. Fußballer wieder richtig trainieren?

Ja, Sport ist mit Kontakt, also auch mit Zweikämpfen, wieder möglich. Das gilt für alle Sportarten – aber nur für feste Kleingruppen bis zu 30 Personen. „So wichtig und richtig das kontaktlose Training auch war: Fußball, Handball, Boxen, Beachvolleyball und viele andere Sportarten machen doch erst mit einem Zweikampfverhalten und einem ,echten Gegenüber’ so richtig Spaß und Sinn“, sagt Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius.

Wie sieht es mit Spielen gegen andere Teams aus?

Test- oder Punktspiele gegen andere Mannschaften sind verboten. Erlaubt ist nur das Training in einer „fest definierten Gruppe, die aus nicht mehr als 30 Personen besteht und regelmäßig gemeinsam Sport treibt“. Die Zusammensetzung der Gruppe darf nicht wechseln. Spiele zwischen mehreren Kleingruppen sind verboten, „selbst, wenn die Gesamtzahl der Sporttreibenden nicht die Größe von 30 überschreitet“. Trainingsspiele sind erlaubt, aber nur innerhalb derselben festen Kleingruppe.

Welche Regeln gelten mit Blick auf Nachverfolgung?

„Wenn Teilnehmende der Trainingsgruppe nachverfolgt werden können, können wir das verantworten“, betont Pistorius. Das heißt: Bei jedem Training müssen Vor- und Nachname, Anschrift und Telefonnummer jeder teilnehmenden Person sowie der Beginn und das Ende der Sporteinheit aufgeschrieben werden. Die Dokumentation muss drei Wochen aufbewahrt und dem Gesundheitsamt auf Verlangen vorgelegt werden. Nach einem Monat müssen die Daten gelöscht werden.

Warum spielen Profifuß- und -basketballer wieder?

Für Profisportler, die ihren Sport als Beruf ausüben, gelten besondere Regeln. Hier ist ein Spielbetrieb dann erlaubt, wenn ein „medizinisches, hygienisches und organisatorisches Konzept“ vorliegt, das unter anderem regelt, dass die Sportler zuvor zwei Wochen in Quarantäne müssen und regelmäßig getestet werden.

Sind Zuschauer erlaubt?

Seit Montag sind bis zu 500 Zuschauer erlaubt. Bei bis zu 50 Personen muss nur ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden, ab 50 Personen müssen die Zuschauer Sitzplätze einnehmen und ihre Kontaktdaten hinterlassen.

mehr als 1000 Zuschauer in Sachsen?

In Sachsen könnten vom 1. September an wieder Zuschauer in den Fußballstadien und Hallen zugelassen werden. Das sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag. Demnach würden dann Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern möglich sein, allerdings unter Einhaltung von Hygieneregeln und der Kontaktverfolgung. RB Leipzig hat bereits ein Konzept vorgelegt, das etwa 21 000 Zuschauer in der 42 000 Personen fassenden Arena zulassen würde.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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