Frankfurt - Tony Martin attackierte zu früh, John Degenkolb fehlte beim Comeback die Kraft und auch Björn Thurau hatte mit einem mutigen Ausreißversuch kein Glück. Die deutschen Radprofis haben den erhofften Heimsieg beim Klassiker „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ verpasst. Bei der 55. Auflage des im Vorjahr wegen Terrorgefahr ausgefallenen Traditionsrennens jubelte wie schon 2014 Alexander Kristoff (Norwegen).
Nach 206,8 Kilometern setzte sich Kristoff am Sonntag vor dem Argentinier Maximiliano Richeze und dem Iren Sam Bennett durch. „Es war ein ganz hartes Rennen. Ich hatte Krämpfe. Am Ende ist aber alles gut gegangen“, sagte der glückliche Sieger. Als bester Deutscher kam Fabian Wegmann, der 2009 und 2010 triumphierte, auf Rang zehn.
