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NWZonline.de Sport

Biathlon: Dahlmeier sorgt für Lichtblick

24.12.2018

Nove Mesto Umjubeltes Comeback von Superstar Laura Dahlmeier, erste Nullnummer für die Männer: Die erschöpften deutschen Biathleten haben sich mit Licht und ein klein wenig Schatten in die Weihnachtspause geschleppt. Während Doppel-Olympiasiegerin Dahlmeier beim Weltcup in Nove Mesto auf Anhieb das Podest eroberte, gelang dies Arnd Peiffer und Co. ausnahmsweise einmal nicht – sie waren schlichtweg am Ende mit den Kräften.

„Ich bin ziemlich platt“, sagte Sprint-Olympiasieger Peiffer, der am Sonntag zum Abschluss als Vierter das beste deutsche Massenstart-Ergebnis lieferte, der ARD. Benedikt Doll, der immerhin Sechster wurde, stützte diese Einschätzung. „Mein Körper sehnt sich so sehr nach Erholung. Ich habe nur noch geschaut, irgendwie in das Ziel zu kommen.“

Um Energie für den weiteren Saisonverlauf zu sparen, verzichtete Dahlmeier derweil auf ihre Teilnahme am Massenstart. Die siebenmalige Weltmeisterin fühlte sich bereits nach ihrem fünften Platz im Verfolgungsrennen am Samstag „ein bisschen müde“, sie hatte ihre Rückkehr aber ohnehin schon tags zuvor mit Rang zwei im Sprint gekrönt. Auch ein Auftritt beim Heim-Weltcup im neuen Jahr in Oberhof ist nicht garantiert. „Laura kommt nur, wenn sie sich gut fühlt“, sagte Bundestrainer Mark Kirchner.

„Es ist unglaublich gut gelaufen, besser als gedacht“, lautete das Fazit der 25-Jährigen nach dem für sie äußerst emotionalen Weltcup in Nove Mesto: „Das zeigt mir, was alles möglich ist, wenn man immer an sich glaubt.“ Dahlmeier tat es, auch wenn die vergangenen Monate noch so hoffnungslos erschienen. Ende September lag die Nummer eins im Lager der deutschen Skijäger noch im Krankenhaus, sie konnte nicht einmal spazieren – an Leistungssport war nicht zu denken.

Dahlmeier kaschierte mit den famosen Auftritten die nicht ganz so überzeugenden Auftritte ihrer Kolleginnen. Wie in den ersten beiden Weltcup-Wochen in Pokljuka und Hochfilzen gelang auch in Nove Mesto keiner DSV-Athletin der Sprung auf das Podest. Im Massenstart lief Franziska Preuß am Sonntag auf den siebten Platz.

Die Abhängigkeit von Dahlmeier, die in den kommenden Monaten bis zur WM in Östersund/Schweden immer mal wieder pausieren möchte, könnte fatale Auswirkungen haben. Im Gegenteil dazu besitzen die deutschen Männer den einen Athleten, der konstant in der Weltspitze mitmischt, in ihren Reihen nicht. Sie verteilen die Erwartungslast auf mehreren Schultern, fuhren damit bislang auch sehr gut. Die Nullnummer in Nove Mesto war deshalb zu verschmerzen.

„Wir werden nun entspannen und die Tage mit der Familie genießen“, sagte Doll, während Peiffer bereits wieder zuversichtlich auf das Jahr 2019 blickte: „Ich denke, dass wir in Oberhof wieder topfit am Start sein werden. Die Karten werden über die Feiertage neu gemischt.“

Nicolas Reimer Brake / Redaktion Brake
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