Wangerland - Es gilt, schnellstens die Ärmel hochzukrempeln und loszulegen: Mit dem Projekt „Erde und Flut“ ist das Wangerland deutscher Vertreter des Europa-Wettbewerbs „Entente Florale – Gemeinsam Aufblühen 2016“.
Beim Neujahrsempfang Anfang Januar hatte Klaus Groß, Bürgermeister Westerstedes und Vorsitzender des deutschen Entente Florale-Komitees die Nominierung bekannt gegeben (die NWZ berichtete). Seitdem tagt die „Erde und Flut“-Lenkungsgruppe regelmäßig lange und intensiv, um diese Herausforderung zu meistern.
„Wir spielen in der Liga ganz oben mit“, sagt Joachim Meyer, Sprecher der Lenkungsgruppe.
Doch es liegt nicht an der Lenkungsgruppe allein, wie das Wangerland im Europa-Wettbewerb abschneidet: Alle Wangerländer, Klein und Groß, Jung und Alt, sind aufgerufen, mitzumachen und sich mit Ideen und Projekten zu beteiligen.
„Der Wettbewerb ist ein Gemeinschaftserlebnis: Es geht darum, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen“, betont Klaus Groß. Westerstede hatte genau wie das Wangerland zweimal eine Goldmedaille im Deutschland-Wettbewerb errungen und 2010 dann auch auf Europa-Ebene Gold geholt.
„Schon alleine die Teilnahme am Europa-Wettbewerb ist ein Sieg“, betont er.
Die Gemeinde Wangerland, die 2012 und 2014 mit „Erde und Flut“ Gold im Deutschland-Wettbewerb geholt hat, hat ihn beeindruckt: „Die Ausgangslage als Flächengemeinde mit vielen einzelnen Dörfern ist etwas schwierig – doch wie sich zeigte, haben alle zusammengearbeitet und sind zusammengewachsen“, sagt Groß. Das Wangerland habe sich toll verkauft: „Die Gruppe hat gute Stimmung verbreitet und sich super präsentiert.“ Damit könne die Gemeinde auch in Europa punkten.
