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NWZonline.de Sport

Europa League: Batshuayi ärgert sich über rassistische Fan-Rufe

24.02.2018

Nyon /Reggio Emilia Borussia Dortmund gegen RB Salzburg, RB Leipzig gegen Zenit St. Petersburg: Den beiden deutschen Bundesligisten ist im Achtelfinale der Europa League ein ganz hartes Los wie der FC Arsenal oder Atlético Madrid erspart geblieben. Der deutsche Vizemeister Leipzig spielt zunächst zuhause gegen St. Petersburg. Der BVB empfängt die Salzburger im Hinspiel in Dortmund. Das ergab die Auslosung am Freitag in Nyon. Die Runde der 16 besten Mannschaften wird am 8. und 15. März ausgetragen.

Dortmunds Profi Michy Batshuayi konnte sich zunächst nicht richtig über das Achtelfinalticket freuen. „2018 und ihr macht auf den Rängen Affenlaute... wirklich?!“, schrieb der Stürmer von Borussia Dortmund bei Twitter und richtete sich damit an die „Fans“ von Atalanta Bergamo. Es war besonders für den Belgier eine Genugtuung, dass dem BVB nach dem 3:2 aus dem Hinspiel ein 1:1 (0:1) in Reggio Emilia reichte, um die nächste Runde der Europa League zu erreichen.

„Ich hoffe, ihr habt Spaß dabei, die restlichen Spiele im Fernsehen zu schauen, während wir weiter sind“, so der Nationalspieler, der das erste Duell in Dortmund mit zwei späten Toren fast im Alleingang entschieden hatte.

Atalanta-Präsident Antonio Percassi reagierte bestürzt. „Ich habe es nicht gehört, um ehrlich zu sein. Wenn es passiert ist, macht mich das traurig. Ich entschuldige mich bei Batshuayi. Das darf niemals vorkommen“, sagte Percassi. Allerdings sind die Fans von Bergamo Wiederholungstäter. Erst im vergangenen Monat hatte der Tabellenachte der italienischen Serie A eine Blocksperre erhalten, da Kalidou Koulibaly vom SSC Neapel rassistisch beleidigt worden war. In regelmäßigen Abständen werden dunkelhäutige Spieler in italienischen Stadien angegangen. Die jüngsten Vorkommnisse gegen Dortmunds Batshuayi sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Es ist wahrscheinlich, dass die Europäische Fußball-Union Uefa Ermittlungen gegen Atalanta aufnimmt.

Abseits der Störgeräusche von den Tribünen offenbarte die Borussia ganz andere Probleme. Eine so schwache Leistung wie gegen Bergamo kann sich der Bundesliga-Zweite im Achtelfinale gegen Salzburg wohl nicht erlauben.

Zunächst wartet aber der Bundesliga-Alltag auf Dortmund – auch wenn die Pause bis zum Spiel etwas länger ist als gewohnt. Erst am Montagabend (20.30 Uhr) empfängt der BVB den FC Augsburg.

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