Obenstrohe/Bad Zwischenahn - In der Kreisliga Jade-Weser-Hunte fanden am Freitagabend zwei Spiele statt. Der FC Rastede musste beim VfL Bad Zwischenahn antreten, während sich die SG Wangerland beim TuS Obenstrohe II beweisen musste.

TuS Obenstrohe II – SG Wangerland 1:3

Trotz der Niederlage kann Obenstrohe-Coach Henning Lamche dem Auftritt seiner Mannschaft einiges abgewinnen. „Wir hatten Wangerland doch weitgehend im Griff, das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht wider“, sagt Lamche, dessen Mannschaft gleich zahlreiche Chancen erspielte. Es war aber Jan Rieken dem in der 9.Minute die Gästeführung gelang und Felix Janssen brachte Wangerland mit 2:0 in Front. Für das 1:2 zur Pause sorgte Marvin Langner. „Das wir uns, im Gegensatz zur Vergangenheit, viele Chancen erspielt haben, ist schon ein Schritt nach vorne, jetzt müssen wir diese nur noch nutzen“, sagt Henning Lamche, der den Gästen eine „brutale Effektivität bei der Chancenverwertung“ attestiert. Etwas anders sieht Jan Schröter aus dem Wangerländer Trainerteam den Spielverlauf. „Wir hatten das Ziel, hier drei Punkte mitzunehmen und schnell auf die Führung zu gehen. Beides ist uns gelungen. Das 1;2 hat uns etwas verunsichert, in der zweiten Hälfte haben wir das Spiel aber wieder bestimmt und absolut verdient gewonnen“.

VfL Bad Zwischenahn – FC Rastede 0:8

Bis zur 25.Minute konnten sich die Gastgeber den Löwen erwehren, dann schlug der Favorit eiskalt zu. Mit einem Doppelpack in der 25. und 27.Minute erzielte Stefan Bruns die Tore zur 2:0-Führung. Kevin Wolff (35.) und Ersan Tekce (36.) erhöhten auf 4:0 und Stefan Bruns schoss in der 42.Minute mit seinem dritten Tor im Spiel das 5:0 zur Pause heraus. „Bad Zwischenahn hat schon viel mit langen Bällen agiert. Nach den Toren hatten wir das Spiel richtig im Griff. Nur die zweite Hälfte schleppte sich mehr oder weniger so dahin“, sagt Hans-Jürgen Immerthal. Coach der Rasteder. Im zweiten Durchgang trafen noch Stephan Reinken (53.), Ben Litwin (68.) und Nashat Aljundi (89.). „Es ist für uns wichtig, dass wir jeden Gegner ernst nehmen, denn es kommen noch ganz andere Gegner und da müssen wir auch hellwach sein“, sagt Immerthal.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball