OBENTSROHE/BRAMLOGE - Die Verbundenheit zum Verein könne so ausgedrückt werden. Mit dem Geld aus dem Verkauf wird die Inneneinrichtung finanziert.

Von Janina Meyer

OBENTSROHE/BRAMLOGE - Den eigenen Namen für alle Zeit in Stein gebrannt, eingraviert in einen Stein im neuen Vereinsheims des TuS Obenstrohe – Wer sich auf diese Weise ein kleines Denkmal setzen und dabei gleichzeitig den Verein unterstützen will, für den bietet sich jetzt eine ganz besondere Gelegenheit. Für 20 Euro kann jeder ein Ziegelstein erwerben, der dann mit seinem Namen versehen in das Mauerwerk eingearbeitet wird. Mit dem Geld aus dem Verkauf soll die Inneneinrichtung finanziert werden.

Die Idee zu dieser Aktion hatte die Fußballmannschaft „Die Alte Vierte“. Ähnlich wie die „Mauer der Herzen“ im Schalker Fußballstadion könne es demnächst vielleicht auch in Obenstrohe aussehen, schmunzelte Rudolf Wiebach, einer der Initiatoren, kürzlich bei der offiziellen Vorstellung der Finanzierungsidee. Einen ersten finanziellen Grundstock hat er mit seinen Mannschaftskameraden bereits gelegt. Nun wünschen sich die Fußballer, dass möglichst viele Menschen diesem Beispiel folgen werden. „Wir hoffen auf Nachahmer“, so Wieben.

Die Steine für die „Sponsorenwand“ – echter Bockhorner Klinker – werden von der Klinkerziegelei de Cousser kostenlos zur Verfügung gestellt. Udo Ehlers, Erster Vorsitzender, im TuS dankte Piet Koopmans, Betriebsleiter bei de Cousser, für diese großzügige Unterstützung. Mit dieser „besonderen Aktion“ könne man die Verbundenheit zu seinem Verein Ausdruck verleihen, sagte Ehlers.

Schon in dieser Woche sollen die ersten Bauarbeiten zum neuen Vereinsheim des TuS beginnen. Im Frühjahr nächsten Jahres – pünktlich zum 100-jährigen Vereinsjubiläum – soll das Haus dann fertig sein. Die Namenssteine werden voraussichtlich in einem kleinen Areal rund um das Vereinswappen eingemauert.

Wer den TuS Obenstrohe bei dieser Aktion unterstützen möchte, kann sich an Helmut Mostowski, Tel. 04451/82699 oder Rudolf Wiebach 04451/951224 wenden.