OBERHAUSEN - Veranstalter waren die Landjugend aus Oberhausen und Sandersfeld. Der Sieger hieß Sportfreunde Wüsting.

Von Katrin Bendel

OBERHAUSEN - Vom nasskühlen Aprilwetter haben sich die zwölf Mannschaften, die am Sonnabend am Human-Kicker-Turnier der Landjugend Oberhausen und der Landjugend Sandersfeld auf dem Hof Siems in Oberhausen teilnahmen, den Spaß nicht verderben lassen. Der steht nämlich klar im Vordergrund, wenn sich menschliche Kicker in der Manier der Figuren beim Tischkicker-Spiel „anbinden“ lassen und dann versuchen, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen.

Los ging es mit der Partie Hof Siems gegen die Sportfreunde Wüsting. Nach viel Gewühl und lauten Anfeuerungsrufen stand es am Ende 1:1. „Was für ein Spaß!“, meinte Silke Siems. „Aber wenn der Ball die ganze Zeit nur in der eigenen Hälfte bleibt, dann ist es auch ganz schön anstrengend.“

Auch Hudes Bürgermeister Axel Jahnz war zum Zuschauen gekommen: „Ich finde das toll: jeder kann mitmachen, und es wird viel gelacht“, sagte Jahnz. Er selber spiele auch ab und an Kicker – allerdings am Tisch. Sein Herausforderer Carsten Möhlenbrock (CDU) ließ es sich derweil nicht nehmen, in der Mannschaft seiner Partei mitzuspielen. Zum ersten Mal, wie er verriet. Der Spaß daran verging ihm auch nach zwei Niederlagen nicht: „Dabei sein ist alles“, meinte er. „Für das Tor bin ich wohl nicht geeignet, aber es macht Spaß.“

Davon hatte auch der Nachwuchs des Schützenvereins Lintel eine Menge: „Wir haben grad 0:1 gegen den Heimtverein Wöschenland verloren, aber das ist nicht so schlimm“, meinte der 15-jährige André Köhrmann.

Das Turnier fand im Rahmen der Aktion „Volltreffer fürs Land“ der niedersächsischen Landjugend statt, bei der im Hinblick auf die Fußball-WM ein Ball aus Heu durch ganz Niedersachsen gekickt wird und dabei langsam wachsen soll. Auch in Oberhausen legte er wieder einige Zentimeter im Umfang zu.