Jever/Sande - Aus Friesländer Sicht sind an diesem Wochenende zwei Tischtennis-Teams in ihren jeweiligen Spielklassen aktiv. Oberligist MTV Jever gastiert im Rahmen eines Doppelspieltages bei SF Oesede und Schwalbe Tündern, Landesligist TuS Sande tritt beim TSV Venne an.
Oberliga: Für das Sextett des MTV Jever muten die beiden Auswärtspartien wegweisend an. Der aktuelle Tabellensechste (11:11 Zähler) aus der Marienstadt sollte mindestens zwei Punkte von möglichen vier Zählern einfahren. „Sonst droht die Gefahr, in dieser ungemein ausgeglichenen Liga noch vollends in den Abstiegsstrudel hineingezogen zu werden“, warnt Teammanager Thorsten Hinrichs.
Die MTV-Auswahl hat es an diesem Sonnabend (17 Uhr) im direkten Verfolgerduell mit dem SF Oesede (11:13) zutun, ehe es einen Tag später zum Titelfavoriten nach Tündern (15:7) geht. Aufschlag ist dort um 14 Uhr. Laut Hinrichs ist die zuletzt aufgetretene Verletzungsmisere einigermaßen behoben, so dass der MTV aller Voraussicht nach jeweils in Bestbesetzung antreten wird.
Dem Team des Bezirksnachbarn aus Oesede erging es bisher ähnlich wie den Friesländern: Zu häufig machten Krankheiten und Verletzungen ein „vollständiges“ Antreten unmöglich. Dennoch verfügen die Osnabrücker über ein starkes Team, bestückt mit einer gesunden Mischung aus Abwehr- und Angriffsspielern. Gerade in dieser Partie aber hofft der MTV auf eine volle Punkteausbeute.
Am Sonntag gegen den Herbstmeister aus Tündern müssen die Hoffnungen, erklärt Hinrichs, schon etwas zurückgeschraubt werden: „Unsere Mannschaft ist Außenseiter und müsste am Limit spielen, will man der Truppe um den Zwölften der deutschen Jugend-Rangliste, Dwain Schwarzer, nebst Paarkreuzkollegen Martin Bouska beikommen.“
Landesliga: Etwas entspannter als der MTV können die Sander Männer als Tabellenvierter der Landesliga-Saison (13:11) an diesem Sonntag um 12 Uhr in Venne antreten – ursprünglich sollte die Partie zwei Stunden später beginnen. So wie beim wichtigen Sieg gegen Niedermark am vergangenen Spieltag wird die TuS-Truppe um Kapitän Frank Black allerdings auf Ersatz angewiesen sein. Durch einen Sieg würden die Sander einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen.
