Hude - Das Abstiegsgespenst treibt sich nach wie vor in Hude herum. Drei Punkte aus drei Spielen waren am vergangenen Wochenende die halbe Miete. Der letzte Schritt zum Klassenerhalt in der Tischtennis-Oberliga fehlt indes noch. Am Sonntag (12 Uhr) steht für den TV Hude im vorletzten Saisonspiel die schwere Heimpartie gegen den Tabellenvierten TSV Hagenburg auf dem Plan. Aufgrund der parallel stattfindenden Bezirkspokal-Endrunde, die in der Jahnhalle über die Bühne geht, weicht das Oberliga-Team in die kleinere Hohelucht-Halle aus.

Mit der geballten Litauen-Power wird es der TVH aufnehmen müssen. Hagenburg hat auf den ersten drei Positionen gleich drei Akteure aus dem Baltikum in seinen Reihen. Und die haben es in sich: Gintautas Juchna ist mit einer Einzelbilanz von 27:2 das Maß der Dinge in der Oberliga. In der Rückrunde (12:0) ist der Hagenburger Topspieler noch unbesiegt. In der Mitte strahlt Andrius Preidzius (10:1) große Gefahr aus. Schlagbar ist hingegen der Jugendliche Rimas Lesiv (5:6) an Nummer zwei.

Im Hinspiel luchsten die Huder dem starken Aufsteiger ein 8:8 ab. In dem Vergleich stand das Landkreisteam sogar dicht vor einer kleinen Sensation, denn das Schlussdoppel verloren Daniel Kleinert und Marco Stüber unglücklich mit 9:11 im fünften Satz gegen Juchna/Preidzius.

Für Hude geht es darum, den Relegationsplatz im Endspurt noch zu verlassen und den einen Punkt besseren Tabellensiebten SSV Neuhaus zu überflügeln. Neuhaus trifft am Sonnabend auf Hagenburg. Der TVH hofft also auf Schützenhilfe vom eigenen Gegner.